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Stadt Willich
Hobbymannschaften spielen für guten Zweck

Stadt Willich. Kicken für den guten Zweck: Das war am Samstag bereits zum 41. Mal das Anliegen der Hobbymannschaften, die unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Josef Heyes zum Benefizturnier der Sportfreunde 2000 antraten. Um es tatsächlich zu einem Wettkampf unter Laien zu machen, war jeder Mannschaft maximal gestattet, zwei aktive Spieler der Kreisklasse C einzusetzen. Höher spielende Akteure waren nicht gestattet. Unter den 18 Mannschaften auf der Anlage an der Donkkampfbahn waren einige, die schön häufiger mitgespielt haben, so Stefan Commans, 1. Vorsitzender der Sportfreunde. Von Eva-Maria Geef

Das schlechte Wetter sei natürlich schade, aber immerhin: "Wir haben heute ca. 200 Aktive im Alter zwischen 18 und 60 Jahren auf dem Platz, von denen die ersten vier Gewinner einen Pokal erhalten." Aus den Startgeldern sowie den Tombola-Einnahmen setze sich wie in jedem Jahr die Spende zusammen, die traditionell an einen Menschen in Anrath geht, der unverschuldet in Not geraten ist. Im vergangenen Jahr wurde die Rekordsumme von 3000 Euro gespendet. Wohin die Spende in diesem Jahr gehe, solle aber nicht öffentlich kommuniziert werden. Neben der Freude, für einen guten Zweck zu spielen, haben die Teilnehmer des "Sanivani Red Devils"-Teams noch einen weiteren Grund: Sie sind zum zweiten Mal dabei und machen sich so für die kommende Saison fit: "Wir spielen alle in der 2. Liga Eishockey, jedoch in verschiedenen Vereinen und nutzen unsere Leidenschaft, das Fußballspielen, quasi als Sommertraining", erklärt Mannschaftskapitän David Bineschoayouh (22). "Im vergangenen Jahr sind wir bei dem Turnier der Sportfreunde sogar bis ins Finale gekommen."

Die Sportfreunde, gegründet 1974, das sind derzeit 85 Mitglieder, darunter noch viele Gründungsmitglieder. Bernie Benger (71 und seit 40 Jahren dabei) erinnert sich: "Wir haben abends zusammen Fußball gespielt. Um einen regelmäßigen Anspruch auf den Platz zu haben, wurde aus der reinen Interessensgemeinschaft ein eingetragener Verein." Und Stefan Commans ergänzt: "Damals dachte man, wenn wir im Jahr 2000 noch Sport machen können, freuen wir uns: So entstand der Name: Sportfreunde 2000. Inzwischen gebe es teilweise schon die dritte Generation unter den Mitgliedern, teilweise spielen sie - wie auch Benger - nach wie vor jeden Freitag zusammen Fußball.

Quelle: RP
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