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Stadt Willich
Infektiöse Anämie bei Pferden: Kreis hebt Sperrzone auf

Stadt Willich. Der Kreis Viersen hat den Sperrbezirk zum Schutz gegen die "Ansteckende Blutarmut" der Einhufer aufgehoben. Betroffen von der Allgemeinverfügung waren seit dem 7. Juli zwei Betriebe mit etwa 150 Pferden in Willich. Amtliche Untersuchungen haben jetzt gezeigt, dass die Krankheit erloschen ist. Die "Ansteckende Blutarmut bei Einhufern" (infektiöse Anämie) ist keine neue Krankheit. Sie wird vorrangig über stechende Insekten von Pferd zu Pferd übertragen. Im Verlauf der Erkrankung geht zunächst die Zahl der Blutplättchen zurück, später entsteht auch eine Blutarmut (Anämie). Betroffene Pferde zeigen daher Schwäche und Mattigkeit, Fieber und Wasseransammlungen am Bauch und in den Beinen. Oft werden punktförmige Blutungen auf Schleimhäuten sichtbar.

Überleben die Pferde dieses akute Stadium geht die infektiöse Anämie in ein chronisches Stadium über. Sie ist durch sich wiederholende Krankheitsschübe gekennzeichnet, in denen neben Fieber, Mattigkeit und Abmagerung auch eine Blutarmut und ein Mangel an Blutplättchen festgestellt werden. Die Infektion wird in der Regel auf der Weide weitergegeben, weil Bremsen nicht in Stallungen fliegen.

Eine Gefährdung der menschlichen Gesundheit durch den Erreger ist ausgeschlossen.

Quelle: RP
 
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