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Stadt Willich
Interessengemeinschaft Kapelle Klein-Jerusalem dankt Brigitte Vander

Stadt Willich. "Ist das schon so lange her?", fragte Brigitte Vander im katholischen Pfarrzentrum. Die Anwesenden applaudierten, Heinz Amfaldern überreichte ihr einen Blumenstrauß. Als Dank und kleine Anerkennung dafür, dass sie fast auf den Tag genau seit 25 Jahren die Vorsitzende der "Interessengemeinschaft Kapelle Klein-Jerusalem" ist. "Wir sind dir, was deinen Einsatz und dein Engagement angeht, sehr viel schuldig", so der stellvertretende Vorsitzende Heinz Amfaldern.

Die Gemeinschaft, die sich 1981 gegründet hatte und sich weiterhin finanziell als auch geistig-religiös für die denkmalgeschützte Kapelle am Ortsrand von Neersen einsetzt, traf sich jetzt zur Jahresversammlung. Im Vergleich zum Jahr davor war der Mitgliederstand von jetzt 113 etwa konstant geblieben - natürlich würde sich über weitere freuen.

Obwohl es 2015 große Projekte der Instandsetzung nicht gab, hat die IG doch wieder einiges zur Instandhaltung und Verschönerung des kleinen Kirchenraumes beigetragen, so unter anderem das Außenkreuz entrostet und neu gestrichen, Skulpturen konserviert, den Bildstock des Nepomuk restaurieren lassen oder in der Oberkirche eine neue Lautsprecheranlage installiert.

Die Kapelle hat von ihrer Anziehungskraft nichts verloren: Rund 6000 Besucher kamen 2015. Allein bei der Sternwallfahrt der St. Mattias Bruderschaft pilgerten etwa 900 Erwachsene und 190 Kinder dorthin. Insgesamt fanden im Vorjahr 36 Führungen statt, wurden dort Jubiläums-Hochzeiten oder Taufen gefeiert, gaben sich sieben Brautpaare das Ja-Wort. Birgitte Verhalen dankte allen Helfern, darunter den Klein- Jerusalemer-Schützen, der Nachbarschaft, dem Gärtner Ralf Kivelip oder dem Schreinermeister Hans Steves. Auch das Spendenaufkommen konnte sich im Vorjahr sehen lassen: rund 7300 Euro.

Einmal mehr hatte Schatzmeister Markus Caspers gut gewirtschaftet. Rücklagen sind vorhanden, um die weiteren Aufgaben anzugehen. Architekt Reinhard Inderfurth nannte einige der zukünftigen Arbeiten: die Restaurierung der Skulpturen "Maria mit dem Kind", "Matthias", "Franziskus" und "Antonius" sowie eine bessere Beleuchtung in der Oberkirche. Außerdem sei die Heizungsanlage nicht mehr auf dem neuesten Stand. Die größeren Projekte müssten aber, so Inderfurth, mit dem Generalvikariat und der Denkmalbehörde abgestimmt werden.

Schnell waren die Wahlen abgehandelt. Erneut das uneingeschränkte Vertrauen bekamen der 2. Vorsitzende Heinz Amfaldern, Schriftführerin Katrin Hufschmidt und Peter Silkens als Vertreter der Straßengemeinschaft. Bestätigt wurde Heinrich Verhalen, der im Vorstand weiterhin der Vertreter der katholischen Kirchengemeinde St. Maria ist.

Die Kapelle ist an jedem zweiten Sonntag im Monat von 14 bis 16 Uhr geöffnet. Führungen vermitteln das Pfarramt (Tel. 02156 5205) und Brigitte Vander (02154 811929).

(schö)
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