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Stadt Willich
Interessengemeinschaft wehrt sich gegen Vorwürfe

Stadt Willich. "Wir möchten noch einmal klarstellen, dass wir nicht gegen Flüchtlinge sind. Wir Bürger sind sehr verärgert, dass wir als ausländerfeindlich in eine Ecke gedrängt werden, oftmals von Bürgern, die nie Kontakt mit uns aufgenommen haben", sagt Lydia Krusche von der Interessengemeinschaft Niersweg/Mutschenweg. Jetzt fand ein erneutes Treffen statt, bei der die Verantwortlichen noch einmal klarstellten: Es gehe ihnen darum, dass es in einem Landschaftsschutzgebiet nicht zu einer konzentrierten Bebauung komme -also ausnahmslos um naturschutzrechtliche Belange, zumal es viele direkte Anwohner gebe, die sich auch für die Flüchtlinge sozial engagieren.

Leider gab es beim letzten Treff einige Koordinationsprobleme, da der IG kurzfristig der zunächst zugesagte Treffpunkt im Neersener Pfarrsaal abgesagt wurde und einige Bürger daher vor verschlossenen Türen standen. Man wich dann ins Café Steffi aus. Weiterhin verlangt die IG von der Stadt klare Auskünfte über geprüfte Alternativen. Krusche weiter: "Gerüchte sind falsch, dass trotz des Baustopps das Bauvorhaben dort nicht stattfindet." Die Stadt Willich halte nach wie vor trotz sinkender Flüchtlingszahlen daran fest. "So kommt man an kostengünstiges, hochrentables Bauland in einem Gebiet, in dem den Bürgern niemals eine Bebauung genehmigt worden wäre", sagt Krusche.

Die Initiative hat die für Anfang Mai angedachte Demonstration vor dem Neersener Schloss erst einmal etwas nach hinten geschoben und will jetzt erst einmal die Diskussion im Beirat der Unteren Landschaftsbehörde im Viersener Kreishaus abwarten. Und natürlich dabei auch Präsenz zeigen: Die öffentliche Sondersitzung findet am Mittwoch, 11. Mai, bereits um 16 Uhr, im Kreishaus (im "Cambridgeshire-Zimmer") statt.

(schö)
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