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Stadt Willich
Kurzfilm "Anrath" hat morgen deutsche Premiere

Stadt Willich. Der Kurzfilm "Anrath" hat seine erste öffentliche Vorführung am Sonntag, 3. April, 16 Uhr, in der Fabrik Heeder, Studiobühne 2, Virchowstraße 130 (Nähe Rückseite Hauptbahnhof).

Der Film bezieht sich auf Angaben der Zeitzeugin Lore Gabelin. Sie erzählte die Geschichte einer Verwandten, die zu der letzten Deportation aus Krefeld im September 1944 aus Anrath von einem Gestapo-Beamten persönlich mit seinem Fahrrad abgeholt wurde.

Als Regisseur Gregor Höppner den Bericht über diesen Vorfall im Buch von Eric Johnson las, war er wie elektrisiert. Die körperliche Nähe zwischen Opfer und Verfolger ging ihm nicht aus dem Sinn, er musste daraus einen Film machen. "Anrath" wurde auf mehreren internationalen Festivals gezeigt. Höppner wird nach der Premiere mit den Besuchern reden. Der Eintritt ist frei.

(ped)
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