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Stadt Willich
Landratswahl: Viele haben abgestimmt

Stadt Willich: Landratswahl: Viele haben abgestimmt
Praktikant Marvin Heinrich verschickt im Schloss Neersen die Breifwahlunterlagen an diejenigen Bürger, die am 13. September nicht ins Wahllokal gehen können oder wollen. iser FOTO: Wolfgang Ka
Stadt Willich. Die Möglichkeit, per Brief zu wählen, haben in Willich und Tönisvorst bereits viele Wahlberechtigte genutzt. Um das Amt des Landrats bewerben sich Dr. Andreas Coenen (CDU), Wolfgang Lochner (FDP) und Christoph Saßen. Von Willi Schöfer

Zahlreiche Willicher und Tönisvorster haben sich schon festgelegt, wen sie als neuen Landrat im Kreis Viersen und als Nachfolger von Peter Ottmann haben möchten. Sie haben Dr. Andreas Coenen (CDU), Wolfgang Lochner (FDP) und Christoph Saßen (Die Linke) zur Auswahl. Seit einigen Wochen läuft in den Städten und Gemeinden die Briefwahl. "Und bisher haben 2696 Wahlberechtigte die entsprechenden Unterlagen angefordert", sagte vorgestern Thorsten Werkes von der Stadt Willich. Dort gibt es insgesamt 41 516 Wahlberechtigte, in Tönisvorst sind dies 24 543.

In Willich und Tönisvorst wird nur der Landrat gewählt, in den Gemeinden Grefrath und Niederkrüchten sowie in der Stadt Viersen außerdem der Bürgermeister. In Willich kümmert sich im kleinen Sitzungssaal des Schlosses Thorsten Werkes mit der Auszubildenden Natalie Dymowski um die Briefwähler. Sie versenden nach den entsprechenden Anträgen die Briefwahlunterlagen und haben auch dort ein kleines Wahllokal eingerichtet, wo jeder Briefwähler sofort seine Stimme in einer Kabine abgeben und den Umschlag in die Wahlurne werfen kann.

Wie in Tönisvorst, wo derzeit rund 1800 Briefwahlanträge eingegangen sind, gibt es dafür einen blauen Stimmzettel, den man allein in den auch blauen Stimmzettelumschlag stecken und diesen zukleben muss. Dazu kommt dann der unterschriebene Wahlschein, der mit dem blauen Umschlag in den roten Wahlbrief-Umschlag einkuvertiert wird. In der Vergangenheit ist es hin und wieder vorgekommen, dass man den Stimmzettel und den Wahlschein gemeinsam in einen Umschlag gesteckt hat. Die Stimme ist dann ungültig, da man so nachvollziehen kann, wer wie gewählt hat und dies gegen den Grundsatz der geheimen Wahl verstößt.

Beantragen kann man in Willich und Tönisvorst die Briefwahl generell bis Freitag, 11. September, 18 Uhr. Die Stimmzettel und Wahlscheine können noch bis spätestens Sonntag, 13. September, 16 Uhr, im Neersener Schloss oder im St. Töniser Verwaltungsgebäude an der Bahnstraße 15 abgegeben werden. Für St. Tönis und Vorst ist für die Briefwahl in erster Linie Bernd Hesse zuständig. Bis Donnerstag lagen im St. Töniser Verwaltungsgebäude 1760 Anträge auf Briefwahl vor.

Für diejenigen, die nicht wissen, wie es geht, am Wahltag nicht da sind und die Briefwahl nutzen möchten, gilt: Die Rückseite der Wahlbenachrichtigung, also den Antrag auf Briefwahl ausfüllen, unterschreiben und an die Stadt schicken. Oder die Wahlbüros besuchen, dazu die Wahlbenachrichtigung und den Ausweis mitnehmen. Dann kann man entweder die Unterlagen mit nach Hause nehmen oder direkt dort in einer Wahlkabine seine Stimme abgeben.

Quelle: RP
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