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Stadt Willich
Leineweberhalle ist als Unterkunft im Gespräch

Stadt Willich. Wird auch die Leineweberhalle am Lise-Meitner-Gymnasium in Anrath für die Unterbringung von Flüchtlingen benötigt? "Wir hoffen, das vermeiden zu können", sagte die städtische Beigeordnete Brigitte Schwerdtfeger jetzt im Schulausschuss. Ausschließen kann sie es jedoch nicht. Die Halle ist sozusagen ein Joker, falls die Kapazitäten in der Neersener Niershalle und in der ehemaligen Kirche St. Mariä Rosenkranz in Willich nicht mehr ausreichen, bevor im Januar das temporäre "Flüchtlingsdorf" an der Moltkestraße für 280 Personen fertiggestellt ist. Die Verwaltung ist zuversichtlich, dass der Sportunterricht auch dann fast in vollem Umfang erteilt werden kann, wenn die Leineweberhalle als Flüchtlingsunterkunft genutzt wird. Die Schüler müssen dann auf andere Hallen ausweichen.

Die "runden Tische", bei denen es für Bürger Informationen zur Flüchtlingsunterbringung geben wird, sind terminiert: Zur vorübergehenden Unterbringung werden auf dem Sportplatz an der Moltkestraße winterfeste Wohneinheiten installiert. Die Veranstaltung dazu ist am Montag, 14. Dezember, 18 Uhr, Robert-Schuman-Gesamtschule. In Schiefbahn am Rubensweg ist die Errichtung eines Mehrfamilienhauses geplant. Infoveranstaltung: Montag, 21. Dezember, 18 bis 20 Uhr in der Kulturhalle. An der Fontanestraße geht es um die Errichtung von zwei Reihenhausgruppen. Infoveranstaltung: Dienstag, 15. Dezember, 18 bis 20 Uhr, Mensa St.-Bernhard-Gymnasium. In Neersen kommt es im Areal Niersweg/Mutschenweg zu einer Bebauung mit Mehrfamilienhäusern. Infoveranstaltung: Montag, 14. Dezember, 19.30 bis 21 Uhr, Schloss Neersen. Am Bruch wird eine Reihenhausgruppe errichtet. Infoveranstaltung: Dienstag, 15. Dezember, 19.30 bis 21 Uhr im Schlosskeller.

(msc)
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