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Stadt Willich
Leprahilfe wirbt um Unterstützung

Stadt Willich. Aus verschiedenen ostafrikanischen Ländern erhielt die Aktion Mission und Leprahilfe Schiefbahn in den vergangenen Wochen zahlreiche Hilferufe. Diese Länder sind besonders stark von der langanhaltenden Dürreperiode betroffen - Trinkwasser und Lebensmittel sind knapp, und die gesundheitliche Lage verschlimmert sich immer weiter. Auch die Zukunftsperspektiven der jungen Menschen sind durch fehlende Ausbildungsmöglichkeiten sehr negativ.

Bei der jetzigen Vorstandssitzung wählte der Vorstand der Aktion Mission und Leprahilfe einige Projekte aus, die der Verein gern unterstützen möchte. Dabei ist er dringend auf Spenden angewiesen, um die Finanzierung der Projekte sicherzustellen.

Das Mother-of-Mercy Hospital von Dr. Tom Catena liegt in Gidel mitten im Kriegsgebiet der Nuba Mountains (Süd-Sudan) und hat keinen Zugang zu staatlichen Hilfen; auch "Ärzte ohne Grenzen" hat sich Anfang 2014 aus diesem Gebiet zurückgezogen. Dr. Catena berichtet, dass die Anzahl der Leprakranken wieder steigt - er benötigt unbedingt Verbandsmaterial für die Erkrankten, welche zu den allerärmsten der Armen gehören.

Die St. Marys Mädchengrundschule (Narok/Kenia) bittet um finanzielle Unterstützung, um Mais und Bohnen für ihre Schülerinnen kaufen zu können, bei denen es sich größtenteils um Waisenkinder oder um Mädchen aus allerärmsten Familien handelt. Viele Schule in Kenia schicken zur Zeit die Schüler aufgrund der Lebensmittelknappheit durch die anhaltende Dürre nach Hause - diese Mädchen haben größtenteils kein Zuhause.

Im Dorf Kiranda (Kenia) herrschen ärmliche Verhältnisse - es gibt keine Gesundheitseinrichtungen, sehr viele Aids-Kranke und eine hohe Säuglingssterblichkeit. 59 Prozent der Bewohner sind jünger als 20 Jahre. Um den jungen Menschen eine Perspektive für ihr Leben zu ermöglichen und sie von Drogenmissbrauch und Kriminalität fernzuhalten, will John Ongwen ein Ausbildungsprojekt ins Leben rufen, bei dem 20 Jugendliche das Schneiderhandwerk lernen. Für die Anschaffung der Nähmaschinen bittet er um finanzielle Unterstützung.

Für das Dorf Openga (Äthiopien) bittet Tesfaye Petros um finanzielle Unterstützung zur Anschaffung einer Getreidemühle. Bisher müssen die Kinder einen Weg von drei bis vier Stunden zur nächsten Getreidemühle zurücklegen, um dort den Mais zu mahlen, der ihre Lebensgrundlage bildet. Deshalb haben sie keine Möglichkeit, eine Schule zu besuchen.

Durch die aktuelle Trockenheit in der Region ist Sr. Rita Nakitende (Nkokonjeru/Uganda) einmal mehr bewusst geworden, wie wichtig die eigene Produktion von Lebensmitteln ist. Sie plant den Anbau von Obstbäumen (Mango, Jackfruit, Avocado), um in Dürrezeiten eigene Lebensmittel zu haben. Außerdem sollen diese Bäume den Feldfrüchten Schatten spenden, damit diese nicht von der Sonne verbrannt werden.

Wer eines dieser Projekte unterstützen möchte, kann dies mit einer Spende auf das folgende Konto der Aktion Mission und Leprahilfe Schiefbahn bei der Sparkasse Krefeld tun: Konto: IBAN: DE40 3205 0000 0042 1109 08

Quelle: RP
 
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