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Stadt Willich
Mehrere Generationen leben unter einem Dach

Stadt Willich. Die Verwaltung soll prüfen, in welcher Form eine Mehrgenerationen-Wohnanlage - angelehnt an das Konzept "Am Klostergarten" in Kevelaer - in Willich möglich wäre. Diesen Auftrag erteilten die Mitglieder des Sozial- und des Jugendhilfeausschusses einstimmig. Auf Antrag der CDU hatte die Verwaltung Kristopher Kroll (Caritas-Verband Geldern Kevelaer), Koordinator des Projektes, eingeladen.

Die Wohnanlage "Am Klostergarten" ist rund 28 000 Quadratmeter groß - sie entstand, als die dort ansässigen Clemens-Schwestern ihr Exerzitienhaus und andere Gebäude aufgaben. Das Besondere ist die Durchmischung der Wohnangebote: Die 118 Wohneinheiten sind alle barrierefrei. Es gibt Miet- und Eigentumswohnungen des freien Marktes, geförderte Miet- und Eigentumswohnungen (40 Prozent), Wohngruppen für Menschen mit Demenz, ein Seniorenheim, ein barrierefreies Hotel, einen Kindergarten und ein "Nachbarschaftshaus" als Mehrgenerationenhaus. Damit einher geht, dass die Altersstruktur der Nachbarn von ganz jung bis ganz alt reicht, vielfach wohnen auch Alleinerziehende dort.

Kroll mahnte an, dass sich die Willicher Verwaltung und Politik vor der Entwicklung eines ähnlichen Projektes genau zu den Bedarfen in der Stadt informieren sollten - lohne sich etwa ein Hotel tatsächlich, hinterfragte er.

(djm)
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