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Stadt Willich
Mehrheit will Fernwärme für Schiefbahner Dreieck

Stadt Willich. Mit den Stimmen von CDU und SPD empfiehlt der Willicher Planungsausschuss dem Rat die Verabschiedung einer Satzung "über die öffentliche Fernwärmeversorgung" im Bereich des Bebauungsplanes 44 S - das sogenannte "Schiefbahner Dreick".

FDP und Grüne waren dagegen. Das Verfahren folgt einem nicht üblichen Zeitplan - sonst wird immer erst ein Bebauungsplan entwickelt, bevor eine solche Satzung folgt. Der Wechsel ist in diesem Fall aber notwendig, weil die Stadt schnellstens am Rubensweg Gebäude mit Wohnungen für die Asylbewerber bauen möchte, die der Stadt in den letzten Monaten zugewiesen worden sind, so die Technische Beigeordnete Martina Stall.

Die Verabschiedung der Satzung macht es für die künftigen Hausbesitzer im Baugebiet obligatorisch, ihre Häuser über das Fernwärme-Angebot der Willicher Stadtwerke (Wärme und Warmwasser-Erzeugung) zu versorgen. Die Stadtwerke wollen ein Blockheizkraftwerk bauen - sie hatten das Konzept in der Januar-Sitzung des Planungsausschusses vorgestellt.

Grüne und FDP waren in der Sitzung gegen die Satzung und den damit verbundenen Anschlusszwang für die künftigen Hauskäufer. Die Satzung muss noch vom Stadtrat am kommenden Donnerstag verabschiedet werden.

(djm)
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