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Stadt Willich
Münchheide V kommt ein Stück weiter

Stadt Willich. Der Willicher Planungsausschuss hat den Aufstellungsbeschluss für das neue Gewerbegebiet Münchheide V (zwischen Anna Rütten-Weg, L 26n und Hundspohlweg) einstimmig verabschiedet. Die Verwaltung hatte dem Ausschuss zwei Planungsvarianten vorgelegt, zu denen jetzt die Öffentlichkeit beteiligt wird.

Variante 1 sieht eine Ringstraße durch das Gewerbegebiet vor, die an zwei Stellen auf den Hundspohlweg mündet. In Variante 2 nutzen Autofahrer eine Stichstraße mit nur einer Zu-/Abfahrt zum/vom Hundspohlweg. Bei Variante 1 wird das bebaute Grundstück Hundspohlweg 41 in das Gewerbegebiet einbezogen, bei Variante 2 bleibt die bestehende Situation erhalten. Beide Varianten sehen zudem eine Fuß-/Radweg-Verbindung zum Anna Rütten-Weg vor. Die Stichstraßen-Variante bietet dabei die Möglichkeit, die Grundstücke größer zuzuschneiden, so Andreas Hans, Leiter des Geschäftsbereichs Landschaft und Straßen. Christian Winterbach (Grüne) wollte wissen, welche Grundstücks-Zuschnitte sich aus Sicht der Wirtschaftsförderung besser vermarkten ließen. Andrea Ritter, die Leiterin des Geschäftsbereichs Wohnen und Gewerbe, sagte, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft könne mit beiden Varianten leben. Das neue Gewerbegebiet hat eine Gesamtfläche von rund 7 Hektar, so Hans. Davon sei rund 1 Hektar Verkehrsfläche, 6 Hektar sollen in die Vermarktung gehen. Eine grundsätzliche Voraussetzung formuliert das "Einzelhandels- und Zentrenkonzept für die Stadt Willich": In Münchheide darf kein großflächiger Einzelhandel angesiedelt werden.

Der Bebauungsplan-Entwurf liegt jetzt für mindestens zwei Wochen im Geschäftsbereich Stadtplanung öffentlich aus, und es soll einen "Darlegungs- und Anhörungstermin" für die Bürger geben.

(djm)
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