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Serie Das Kempener Stadtarchiv Und Seine Schätze (3)
Neues Leben unter preußischer Verwaltung

Serie Das Kempener Stadtarchiv Und Seine Schätze (3): Neues Leben unter preußischer Verwaltung
Die wechselvolle Geschichte des älteren der beiden Kempener Gymnasien ist in dessen Archiv nachzulesen, das 2008 vom Kreisarchiv verzeichnet und in die Abteilung Stadtarchiv Kempen eingegliedert wurde. Es überliefert den Zeitraum von 1664 bis 1987 in etwa 2000 Aktenbänden. Wie den hier abgebildeten Abitursaufsatz, den 1861 ein Pennäler noch im Franziskanerkloster verfasste. Es ist ein Deutschaufsatz, aber wie es sich damals für ein humanistisches Gymnasium gehörte, bezieht sein Thema sich auf eine Sentenz des lateinischen Schriftstellers Seneca: "Imperare sibi maximum imperium est", zu deutsch: "Sich selbst beherrschen, ist die höchste Herrschaft überhaupt." Von der Burg wechselte das Thomaeum im Herbst 1925 in sein fünftes Quartier: in das 1909/10 errichtete, ehemalige Lehrerseminar, den heutigen Altbau des Thomaeums. 1956 wird ein Erweiterungsbau eingeweiht, heute der "Alte Neubau" genannt, und im April 1977 ein drittes Gebäude, der "Neubau". 1982 erreicht die Schülerzahl mit 1115 ihren Höchststand, heute beträgt sie 633. FOTO: Kreisarchiv Viersen
Willich. 1814 ist die Zeit der "Franzosenherrschaft" vorbei. Im April 1816 wird Kempen Kreisstadt im Königreich Preußen, zu dem der linke Niederrhein gekommen ist. In der heutigen Serienfolge geht es um Projekte, die in der Zeit der französischen Herrschaft angestoßen wurden und nun unter der gut organisierten preußischen Verwaltung zur Blüte kommen.Texte: Hans KaiserFotos: Kreisarchiv
Quelle: RP
 
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