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Stadt Willich
Nordumgehung: Die SPD wirft der CDU Versagen vor

Stadt Willich. Mit Unverständnis reagiert die Willicher SPD auf die Forderung der CDU, eine Umgehungsstraße im Schiefbahner Norden zu bauen, um den Verkehr aus dem Ortskern herauszuhalten. Schon vor Jahren hätten der Fraktionsvorsitzende Bernd-Dieter Röhrscheid und seine SPD für die Umsetzung des Nordumgehungsplans "Green-Striepen" gekämpft. "Die politische Durchsetzung scheiterte an der absoluten CDU-Mehrheit", so die SPD jetzt in einer Pressemitteilung.

Den Bau einer Umgehungsstraße im Schiefbahner Norden, die den Ortskern, die Willicher Straße, Tupsheide und Königsheide verkehrlich entlastet, fordert der SPD-Fraktionsvorsitzende seit fast 30 Jahren. Seit 20 Jahren steht der Bau einer Nordumgehung für Schiefbahn im Parteiprogramm der Willicher Sozialdemokraten. "Wenn die CDU jetzt erklärt, man wolle den Ortskern entlasten, da der Verkehr in den Stoßzeiten die Schiefbahner stark belasten würde, dann können wir das nur begrüßen. Nicht nachvollziehen können wir jedoch, dass die CDU erst jetzt unserer Forderung nachgibt und in der Vergangenheit den Bau einer Entlastungsstraße verhindert hat", so Röhrscheid.

Für die Erkenntnis, dass der Schiefbahner Ortskern und die vor allem die Willicher Straße durch eine Umgehungsstraße entlastet werden muss, habe die CDU Willich nun mehr als 20 Jahre benötigt. "20 Jahre, von denen sie 15 Jahre lang die absolute Mehrheit im Stadtrat hatte. Die CDU ist mit ihrer absoluten Mehrheit 15 Jahre lang nicht aus dem Quark gekommen. Jetzt bedient sie sich im SPD-Parteiprogramm und versucht alte sozialdemokratische Forderungen für sich zu beanspruchen. Damit betreibt sie Etikettenschwindel und offenbart ihr politisches Versagen aus der Zeit ihrer absoluten Mehrheit", erklärt Lukas Maaßen, stellvertretender SPD-Parteivorsitzender.

(msc)
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