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Stadt Willich
Offene Pforte: Ein Garten zum Entdecken

Stadt Willich: Offene Pforte: Ein Garten zum Entdecken
Tanja Bosler in ihrem Garten in Willich-Wekeln: Vor zehn Jahren hat sie gemeinsam mit ihrem Mann Manfred mit der Gestaltung begonnen. FOTO: Achim Hüskes
Stadt Willich. Welche Gestaltungsvielfalt 300 Quadratmeter Garten bietet, zeigen Tanja und Manfred Bosler. Robert schmecken die Süßkirchen sichtlich gut. Wobei es dem zweijährigen Besucher besonderen Spaß macht, dass er selber pflücken kann, denn Manfred Bosler zieht einen der Äste des Baumes nach unten, damit die kleinen Hände an die leckeren Früchte gelangen können. Von Bianca Treffer

Der Kirschbaum ist aber nicht der einzige Obstbaum im Garten der Willicher Familie. Apfelbäume und eine Zwetschge ragen ebenfalls in die Höhe. "Die Verwandtschaft hat die Bäume damals mitgebracht", erzählt Tanja Bosler. Die Kirsche sei einst eigentlich ein Spalierobstbäumchen gewesen, "aber wir haben sie wachsen lassen", ergänzt Manfred Bosler. Das ist allerdings schon einige Jahre her. Die Beiden zogen 2004 in ihr Haus am Bonnenring in Wekeln und ein Jahr später starteten die Arbeiten im 300 Quadratmeter großen Garten. "Uns war damals per Zufall ein Feng-Shui-Plan in die Hände gekommen und wir haben danach ein Grundgerüst angelegt", sagt Tanja Bosler. Sie und ihr Mann teilten den Garten in zwölf etwa gleich große Bereiche ein. Herausgekommen ist dabei ein Garten zum Entdecken. Wer den Garten betritt, sieht seine Schönheiten nicht alle auf einmal, sondern muss hineingehen und schauen. Zur Straßenseite und am Kopf schirmt eine Wildschutzhecke, in der unter anderem Liguster, Hainbuche, Sanddorn und Heckenrosen wachsen, das Grundstück gegen neugierige Blicke von außen ab. Es gibt einen Staudenbereich, durch den ein Weg aus Baumscheiben führt und vor dem kleinen Teich mit Springbrunnen und Seerose liegt ein Kiesbeet, so dass der Blick ungestört auf die Wasserfläche fallen kann. Idyllisch geht es unter dem Bonapfelbaum zu. Eine Holzbank lädt zum Verweilen ein. Zwei Steinsitze samt Feuerstelle entdeckt der Besucher unterm Kirschbaum, der auch der Lieblingsplatz von Tanja Bosler ist.

Pfiffige Ideen machen den Garten aus. Ein kleiner Unterstand mit Dachziegeln dient als Lager für Blumentöpfe und Co, der Kompost ist von einem Rankgerüst getarnt und hinter dem Hochbeet verbirgt sich Stauraum für Gartengeräte. In den einzeln angelegten Nutzflächen, die in den Rasen hineinragen, wachsen Zucchini, Kohlrabi, Salat und Mangold. Daneben stehen die Erdbeeren. Und weitere Beete sind den an Spalieren wachsenden Himbeeren sowie den Johannisbeeren vorbehalten. Im Gewächshaus an der Garagenwand stehen dutzende Töpfe mit Tomaten und Paprika. Zudem sind hier die wärmeliebenden Kräuter anzutreffen, während weitere Kräuter ein Regal an der Terrasse zieren. Wie viel Spaß der Garten dem Ehepaar macht, ist unschwer zu erkennen, und so mancher Besucher nimmt neue Gartenideen für sich mit nach Hause.

Quelle: RP
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