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Stadt Willich
Politische Spätschicht der CDA in Willich

Stadt Willich. Bei der Willicher CDA gibt es selbstverständlich auch Mitglieder, die einen Bürojob mit normalen Arbeitszeiten haben. Dass aber viele andere rund um die Uhr für andere da sind, ist schon seltener. Etwa ein Dutzend Mitglieder der christlich-demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) absolvierten jetzt eine besondere "Spätschicht", sahen sich bei Landwirten, in der Willicher Rettungswache oder in der Tankstelle von Stefan Schwenke um.

Willichs CDA-Vorsitzender Michael Schmitz hatte die Idee dieser Extra-Schicht gehabt. "Das war schon stark, denn wir sind von allen sehr herzlich empfangen worden", sagte CDU-Parteichef Uwe Schummer. Die Gruppe der Zwölf, darunter die CDA-Kreisvorsitzende Anne Daniels und die Chefin von Willichs Frauen-Union, Barbara Jäschke, trafen sich gegen 22.30 Uhr zu einer abschließenden Besprechung in der Gaststätte "Krücken". "Die Schichtarbeit kenne ich natürlich, aber es war für mich auch interessant", sagte Jessica Gries, die als medizinisch-technische Assistentin im Krefelder Helios-Klinikum arbeitet.

Die Tour begann im Landwirtschaftsbetrieb von Werner und Peter Baumeister auf den Streithöfen. Sigrid Baumeister führte die Gruppe durch den Betrieb, der in erste Linie seine Kartoffeln an die Pommes-Industrie weitergibt. Und da die Landwirte mehrere Pachtflächen auch an anderen Stellen haben, wurden auch einige Probleme angesprochen. So, wenn Autos auf zugeparkten Straßen die Weiterfahrt der Kartoffelroder unmöglich machen.

In der Willicher Rettungswache erklärte deren Leiter Herbert Haase die hochmodernen Geräte in den Rettungswagen und im Notarzt-Einsatzfahrzeug. Kurze Zeit später musste ein Team ausrücken. Ein Verkehrsunfall mit einem Verletzten wurde in Clörath gemeldet. Herbert Haase kam noch auf die Probleme zu sprechen, Nachwuchs für die Tätigkeiten als Rettungssanitäter zu finden. "Wir wären auch bereit, in die Schulen zu gehen und dafür Werbung zu machen", sagte Haase. Schließlich wurde noch die Tankstelle mit dem Reparatur-Service angefahren, in der rund um die Uhr im Wechsel neben den zwei Festangestellten bis zu 15 Aushilfen tätig sind. "So eine Veranstaltung machen wir jetzt jedes Jahr, das hat alles prima geklappt", meinte Michael Schmitz abschließend.

(schö)
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