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Stadt Willich
Polizei geht von Brandstiftung aus

Stadt Willich: Polizei geht von Brandstiftung aus
In einem Carport an der Parkstraße in Willich haben am Samstag mehrere Fahrzeuge und Mülltonnen gebrannt. FOTO: WILLI SCHÖFER
Stadt Willich. Bisher sind bei der Polizei keine Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen. Wie gemeldet, brannten am Samstag um 1.20 Uhr zwei Fahrzeuge auf einem Innenhof an der Burgstraße. Gegen 1.50 Uhr wurde der Brand von insgesamt neun Fahrzeugen in einem Carport an der Parkstraße gemeldet, 200 Meter von der Burgstraße entfernt. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung. Die ausgebrannten Fahrzeuge standen auch gestern noch am Brandort. "Das tut richtig weh", kann es der 71-jährige Herbert Lux nicht fassen. Seine roter Renault Clio, den seine Ehefrau Elvia seit vielen Jahren fährt und den er seit 1997 regelmäßig gepflegt hat ("gerade erst hatte ich neue Reifen aufgezogen"), ist Schrott. Der 71-jährige wohnt in der großen Paschertz-Wohnanlage an der Parkstraße, gegenüber dem früheren Wirtshaus am Park. Unter vielen Bewohnern sorgt das Ereignis immer noch für genügend Gesprächsstoff. Gemeint ist der "Feuerteufel", der dort und an der Burgstraße in der Nacht am vergangenen Samstag elf Fahrzeuge in Brand gesetzt hatte. Von Willi Schöfer

Einige Bewohner stehen gestern unter einem großen Carport an der Parkstraße. Dort ist Platz für etwa 30 Fahrzeuge. Hier waren allein sieben Autos in Brand gesetzt worden. "Ich habe am Samstag, es muss gegen zwei Uhr morgens gewesen sein, einen Riesenknall gehört, bin raus, habe aber keinen Täter gesehen", sagt Herbert Lux. Morgens kam ein Mitarbeiter seiner Versicherung und schaute sich den total zerstörten Wagen an. Das Feuer hatte dort auch für Schäden am Dach gesorgt, außerdem viele dort am Rand stehende Müllcontainer zum Schmelzen gebracht.

Quelle: RP
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