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Stadt Willich
Rat genehmigt Jahresabschlüsse der Willicher Gemeinschaftsbetriebe

Stadt Willich. Wie vom Betriebsausschuss im Juni empfohlen, hat der Rat jetzt die Jahresergebnisse 2015 der Gemeinschaftsbetriebe Willich (GBW) und des Betriebs Objekt und Wohnungsbau (OWB) genehmigt. Es gab keine Diskussionen - denn die Wirtschaftsprüfer hatten zwar ungewöhnliche finanzielle Entwicklungen festgestellt, die für sie aber plausibel und kein Anlass zur Besorgnis waren.

Die Gemeinschaftsbetriebe haben als "außerordentlichen Geschäftsvorfall" das Grundstück Alperheide 7 - früher der städtische Bauhof - verkauft. Dies hat dazu beigetragen, dass für GBW das Jahr 2015 mit einem Überschuss in Höhe von rund 435.000 Euro abgeschlossen hat. Davon sollen 364.000 Euro in eine zweckgebundene Rücklage für den Neubau eines Bauhofs fließen, rund 70.000 Euro werden der allgemeinen Rücklage des Betriebs zugeführt.

OWB schließt 2015 mit einem Minus von rund 62.500 Euro ab - auch in Folge einer notwendigen Sonderabschreibung: "Außerordentlicher Geschäftsvorfall" war die Übertragung des städtischen Grundstücks Jakob-Krebs-Straße (vier Mietwohnungen und zwei Geschäftslokale) an die Gottfried-Kricker-Stiftung, die unter städtischer Verwaltung ist. Damit wollte die Stadt die Weiterführung der Stiftung sichern. Sie hat das Stiftungskapital, das wegen der niedrigen Zinslage kaum Erträge bringt, übernommen - stattdessen hat die Stiftung das Grundstück als Anlagevermögen erhalten und kann aus den Mieterträgen Schülerstipendien finanzieren. Allerdings wurde im Zuge der Übertragung der Grundstückswert begutachtet - dabei hatte sich herausgestellt, dass das Grundstück in den Büchern mit einem zu hohen Wert stand. Der wurde im Rahmen des Jahresabschlusses jetzt in korrekter Höhe eingetragen.

(djm)
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