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Stadt Willich
Reges Interesse am Neersener Löschzug

Stadt Willich. Gerade kam mit seinen Enkeln Emma (5) und Max (6) Ordnungsamtsleiter Martin Zinnel vorbei. Die Beiden wollten sich mal einen Feuerwehrmann aus der Nähe anschauen, später auch einmal mit dem Karussell fahren. Wie seit vielen Jahren am Ende der Sommerferien lud der Löschzug Neersen gestern zu seinem Tag der offenen Tür ins und ans Feuerwehrgerätehaus am Niersplank ein.

Draußen war auch mit Unterstützung der anderen Löschzüge aus der Stadt Willich ein Fahrzeugpark aufgebaut. Alexander Manns (22) erklärte den in Clörath stationierten Abrollbehälter mit dem Wechsellader: "In unterschiedlichen Containern können damit je nach Einsatz die verschiedensten Gerätschaften transportiert werden, von mobilen Lazaretten bis hin zu Schläuchen in einer Gesamtlänge von etwa 3000 Metern."

Natürlich interessierte auch der Gerätewagen "Wasser" oder das rote Schlauchboot des Neersener, von Rudolf Schaube angeführten Löschzuges. Dieses Boot kommt kreisweit auf verschiedenen Gewässern zum Einsatz, sorgt zum Beispiel dafür, dass Ölsperren errichtet werden können.

Der Löschzug Neersen ist derzeit über 40 Mann stark. Aber auch viele Frauen halfen gestern mit. Außerdem waren Mitglieder der Ehrenabteilung im Einsatz, beispielsweise Hans Peter Reinardy (66) und Juppes Stieger (70).

Die 15-jährigen Jan Faßbender, Marvin Grumbach und Florian Lardong erklärten mit Mathias Yasarsoy den Rettungstransportwagen (RTW). Die Vier gehören der Jugendfeuerwehr ab, die wenig später eine kleine Übungseinheit zeigte, dabei Verteiler und Schläuche legte. Für Kurzweil sorgte ferner eine Tombola; Ludwig Küppers und Ulrich Kivelip gaben jede Menge Preise in Form von kleinen Feuerwehrwagen aus. Nebenan gab es über tausend Berliner Ballen.

Mit dem Rad kam Willichs Bürgermeister Josef Heyes vorbei. Er stand wenig später mit der Vorsitzenden des Umweltausschusses, Nanette Amfaldern, bei Löschzugführer Rudolf Schaube. "Alles bestens, wir sind optimal ausgestattet", sagte eingangs Schaube. Dann fiel ihm aber doch noch etwas ein: "Es wäre schön, wenn wir wieder einen großen Schulungsraum hätten." Dieser ist derzeit oben im Feuerwehrgerätehaus von drei Asylbewerber-Familien besetzt. Ferner wünschte er sich eine Waschanlage für die Rettungsfahrzeuge.

(schö)
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