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Stadt Willich
Rente für Feuerwehrleute: SPD will Dialog mit der Wehr

Stadt Willich. Die SPD greift die Initiative des Willicher CDU-Chefs Uwe Schummer auf, die ehrenamtliche Arbeit der Willicher Wehr besser zu honorieren. Schummer regt die Einführung einer Rente für Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr an. Als Beispiel nennt er die Stadt Monheim, wo für jedes Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr jährlich 200 Euro eingezahlt werden, wenn sich der Betreffende mindestens an 70 Prozent des regulären Übungsdienstes beteiligt.

Ob die von Schummer vorgelegten Vorschläge dazu aber der richtige Weg sind, möchten die Sozialdemokraten allerdings genauer prüfen und mit der Wehr rückkoppeln: "200 Euro Beitrag im Jahr machen sich bei der späteren Rente kaum bemerkbar, wohl aber der bürokratische Aufwand, der damit verbunden ist", gibt der SPD-Fraktionsvorsitzende Bernd-Dieter Röhrscheid zu bedenken. Die Sozialdemokraten bezweifeln, dass den Wehrleuten damit wirklich geholfen ist. "Auch wir wollen das ehrenamtliche Engagement zum Wohle der Willicher Bürgerinnen und Bürger mehr anerkennen und honorieren. Welches dafür der beste Weg ist, möchten wir gemeinsam mit den Feuerwehrleuten ausloten. Wichtig sind dabei praktikable Lösungen ohne viel Bürokratie. Schön wäre auch, wenn die betroffenen Familien mit davon profitieren könnten. Denn auch die leisten ja indirekt einen Beitrag zum Engagement der ehrenamtlichen Wehrleute", erklärt die zuständige SPD-Obfrau Mirjam Hufschmidt. Ob tatsächlich Rentenbeiträge, eine Ausweitung des Versicherungsschutzes oder andere Vergünstigungen der richtige Weg sind, will die SPD, gemeinsam mit der Feuerwehr, in einer der nächsten Fraktionssitzungen besprechen.

(msc)
 
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