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Stadt Willich
Schöne Parade bei schönem Wetter

Stadt Willich: Schöne Parade bei schönem Wetter
Bei herrlichem Sonnenschein und uniformfreundlichen Temperaturen machte die Parade durch Neersen Teilnehmern wie Zuschauern viel Freude. FOTO: Achim Hüskes
Stadt Willich. Frühlings-Wochenenden sind in diesem Jahr bisher eher selten gewesen - aber die Schützen in Klein-Jerusalem hatten am Wochenende richtig Glück. Von Nadia Joppen

"Wir freuen uns riesig über die vielen Besucher", meinte Königin Rosi Hohlfeld - und König Jürgen "Jocki" Bleier wünschte den Zuschauern viel Spaß beim Vorbeimarsch der Schützen und ihrer Gäste: Die Große Hauptparade mit Musikshow des Schützenvereins Klein Jerusalem 1854 am frühen Sonntagabend war ein voller Erfolg. Die Schützen und ihre Gäste hatten bestes Frühlingswetter bei uniform-freundlichen 16 bis 17 Grad und viel Sonne. Dazu standen reichlich Zuschauer an beiden Seiten der Hauptstraße - einige hatten schon mehr als eine halbe Stunde auf den Beginn gewartet.

Zu Beginn spielten die Musikformationen traditionelle Schützenmärsche wie den "Rütz", den "Medici" oder den Arosa-Marsch - und dabei forderte Parade-Kommentator Jürgen Zimmermann die Besucher schon zu einem kleinen Bildungsevent heraus: "Ihr könnt ja mal googeln, was der Rütz ist - wer es weiß, bekommt ein Kaltgetränk von mir an der Theke", meinte er.

Nach der knapp 30-minütigen Show boten die Klein-Jerusalemer Schützen und die Gast-Formationen dem Königshaus mit den Gästen eine Parade vom Feinsten: Der Stechschritt funktionierte einwandfrei, und die Blumenhörner brachten Farbtupfer in das Bild - wobei besonders eine orange-gelb-rote Kombination den Beifall der Zuschauer fand: "Die leuchtet ja so richtig!", war zu hören. Besonders viel Beifall gab es für einen: Wolfgang Peter, langjähriger 1. Vorsitzender und jetziger Ehrenvorsitzender des Vereins, marschierte im Regiment als Zugführer der "Jungen Kameraden" mit.

Königshaus und geehrte Mitglieder präsentierten sich am Sonntag im Festzelt. FOTO: Hüskes, Achim (achu)

Die "Flotte Jongens" glänzten mit neuen Hüten, und besonders höflich waren die "Flotten Mädels": Sie überreichten den Damen des Königshauses auf der Tribüne Blumen.

Insgesamt seien die Schützen und das Königshaus - König Jürgen mit Königin Rosi, die Ministerpaare John Sweeney mit Manuela Lackmann, Wolfgang Marschner mit Ramona Zwenger sowie Königsoffizier Heinz-Peter Neunzig - mit dem bisherigen Verlauf ihres Festes sehr zufrieden, meinte Zimmermann. Am Samstagabend sei das Zelt beim großen Tanzabend mit der Band Teamwork gut besucht gewesen, und die Schützen hätten bis in den frühen Morgen "wahnsinnig gefeiert" - was wiederum Konsequenzen am Sonntagmorgen hatte. Ein Schütze der "Jungen Kameraden" erschien erst auf den letzten Drücker zum Gottesdienst in der Kapelle Klein-Jerusalem und darf Strafgeld für die Jugendkasse und mit Sicherheit eine Strafrunde im eigenen Zug zahlen.

Ganz genau guckte die Generalität beim Uniformappell hin - etliche Schützen hatten angesichts der morgendlich niedrigen Temperaturen ihre Ausstattung erweitert, einer erschien sogar mit Schirm - ein schützentechnisches "No Go", das entsprechend sanktioniert wurde.

Traditionell dauert das Schützenfest an der Kapelle noch bis zum Vatertag. Dabei gibt es morgen Abend eine Neuerung: Die Schützen laden zum "Summer Opening" mit großer Cocktail-Bar in das Zelt. Es spielt wie in den Vorjahren die beliebte Coverband "just:is", die in den Pausen von DJ Stephan Jopen vertreten wird. Einlass ist ab 19.30 Uhr, Beginn um 20 Uhr.

An Christi Himmelfahrt ziehen die Schützen nach dem Gottesdienst in der Kapelle noch einmal zum Festzelt, in dem der Familientag stattfindet: Es gibt Stimmung und Unterhaltung mit der Band Lautstark Live und DJ Kivi, im Außenbereich können sich die Kids auf der Kirmes austoben, und bei freiem Eintritt ins Zelt sind alle eingeladen.

Quelle: RP
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