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Stadt Willich
"Sessel frei: Landtagskandidaten auf besonderem Prüfstand

Stadt Willich: "Sessel frei: Landtagskandidaten auf besonderem Prüfstand
Ihr Wissen und Geschick mussten die Landtagskandidaten bei verschiedenen Spielen unter Beweis stellen. FOTO: Norbert Prümen
Stadt Willich. Die NRW-Landtagswahl rückt näher - Grund genug, sich die Kandidaten seines Wahlkreises genauer anzuschauen. Der Deutsch-Lettische Freundeskreis hatte für Freitagabend Interessierte in ihr Vereinsheim eingeladen, um die vier Kandidaten des Wahlkreises Viersen I bei einer Podiumsdiskussion unter die Lupe zu nehmen. Das Motto des Abends hieß "Sessel frei" - Ähnlichkeiten mit der beliebten WDR-Sendung "Zimmer frei", bei der Prominente sich mit lustigen Spielen um ein WG-Zimmer bewarben, waren beabsichtigt.

"Wir haben uns ein bisschen bei diesem Format abgeschaut", erklärte Hildegard Herber-Spahn, Vorsitzende des Vereins und gemeinsam mit Geschäftsführer Wolfgang Brock auch Moderator des Abends. "Uns geht es darum, in spielerischer Weise einmal den Menschen hinter dem Politiker vorzustellen. Wir möchten eben nicht die typischen Wahlkampfparolen hören." Der etwas anderen Diskussion stellten sich Dr. Stefan Berger (CDU), Hans Smolenaers (SPD), Martina Maaßen (Grüne) sowie Dr. Frank a Campo (FDP).

Bereits vor dem Hinsetzen erfolgte der erste Test: Auf einer Umriss-Karte von Europa musste Lettlands Hauptstadt Riga gefunden werden. Nach der Vorstellungsrunde der Kandidaten, in denen es um Erlebnisse im Kindergarten sowie den ersten Kuss ging, gab es wie in der TV-Sendung zunächst für alle Kandidaten etwas zu essen, wobei jeder sich seine Lieblingsspeise aussuchen durfte. Einen Lacher erntete die Grünen-Politikerin, als ihr Essen angekündigt wird: Kohlroulade. "Nichts Veganes", bekräftigte Martina Maaßen.

Anschließend mussten die Kandidaten in diversen Spielen und Aktionen ihr Geschick beweisen, dazu gehörten das Stapeln eines Wackelturms oder Dalli Klick, bei dem Motive des Wahlkreises nach und nach freigelegt und erkannt werden mussten. Abschließend mussten anhand einer Textzeile Lieder erraten werden. Ausgerechnet das "Lied für NRW" von den Bläck Fööss erkannte niemand. Dafür sangen anschließend alle im Saal das Lied gemeinsam.

Damit ging der Abend in Gespräche im kleinen Kreis über. Volker Hufschmidt und Kordula Peltzer hatten ihn genossen: "Ich fand es sehr interessant, die Kandidaten einmal in lockerer Atmosphäre kennen zu lernen", so Hufschmidt. Und Kordula Peltzer ergänzte: "Die Moderatoren hatten eine tolle Art, mit den Leuten umzugehen."

(eva)
 
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