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Stadt Willich
SPD: Neue Kitas statt Provisorien

Stadt Willich. Da der Bedarf an Kita-Plätzen in Willich nur mit Überbelegungen seit Jahren gedeckt werden kann und sich vor allem in Anrath und Schiefbahn weitere Engpässe abzeichnen, fordert die SPD-Fraktion ein umfassendes Konzept und Kita-Neubauten in diesen Stadtteilen.

Dazu sagt der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, Dietmar Winkels (SPD): "Es werden mehr Kinder kommen, als ursprünglich gedacht. Die Kinder sind immer jünger, und die nachgefragten Betreuungszeiten sind länger, als es früher die Regel war." Daher reiche es nicht, "sich von Jahr zu Jahr zu hangeln" und ständig mit Provisorien Lücken zu stopfen.

Die Diskussion um die Kita Bullerbü habe gezeigt: "Die anspruchsvolle pädagogische Arbeit in den Kitas verlangt Räume, in denen nach aktuellen pädagogischen Konzepten gearbeitet werden kann und die Spielraum bieten auch für neue Betreuungszeiten und -modelle."

Deshalb unterstützen die Sozialdemokraten nicht nur einen Neubau für die Kita Bullerbü in Wekeln, sondern beantragen auch Neubauten für jeweils eine mindestens dreigruppige Kita in Schiefbahn und Anrath. Laut Sarah Bünstorf, SPD-Sprecherin im Jugendhilfeausschuss, müssen diese Neubauten so konzipiert sein, dass "bei Nachfrage alle Plätze als Tagesstättenplätze angeboten werden können und die Räumlichkeiten grundsätzlich auch für eine Betreuung über 45 Stunden hinaus geeignet sind".

Spätestens zum Kindergartenjahr 2020/2021 sollen die neuen Kitas an den Start gehen. Zusätzlich solle der Bedarf für den Neubau oder das Potenzial für eine Erweiterung der Kitas im Ortsteil Neersen geprüft werden, um dort Platzzahl und Tagesstättenangebot langfristig zu sichern.

Quelle: RP
 
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