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Stadt Willich
SPD weist Kritik der Willicher Tafel zurück

Stadt Willich. Verärgert reagiert die Willicher FDP-Fraktion auf Aussagen von Ehrenamtlichen der Willicher Tafel, wonach sich diese genügend in ihrem Engagement gewürdigt sehen. Während der Feierlichkeiten zum zehnjährigen Bestehen hatten sie unter anderem kritisiert, dass weder Bürgermeister Josef Heyes noch einer seiner Stellvertreter gekommen seien. Der 2. Vorsitzende der Tafel, Klaus-Dieter Zober, bezeichnete den angeblichen 500-Euro-Zuschuss der Stadt für die Tafel als "Witz". Mit einer Pressemitteilung reagieren nun Dietmar Winkels (Vorsitzender Sozialausschuss) und Dr.

Sarah Bünstorf (Obfrau im Sozialausschuss). Dass die Tafel von der Stadt nur einen Betrag von 500 Euro bekomme, sei schlicht falsch: "Mit dem Haushalt 2016 ist der Zuschuss auf 1500 Euro verdreifacht worden - und zwar unter anderem aufgrund eines Antrags, den die SPD zugunsten der Tafel in den letzten Haushaltsberatungen gestellt hatte." Das habe allerdings "leider nicht dazu geführt, dass die Tafel auch nur einen SPD-Repräsentanten zu ihrem kürzlich begangenen zehnjährigen Jubiläum eingeladen hat: Weder der Sozialausschussschussvorsitzende Dietmar Winkels noch die dortige Obfrau (und Antragstellerin für die Zuschusserhöhung) Sarah Bünstorf, noch der Fraktionsvorsitzende Bernd-Dieter Röhrscheid oder der stellvertretende SPD-Bürgermeister Markus Gather haben eine Einladung zu der Veranstaltung erhalten - im Gegensatz zu Vertretern anderer Fraktionen.

Wer mehr Anerkennung einfordert, sollte bei den Fakten bleiben und nicht diejenigen ausbooten, die die eigene Arbeit politisch unterstützen."

(msc)
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