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Stadt Willich
Sportfreunde 2000 etablieren Elfmeter-Cup

Stadt Willich. - "Den Schuss müssen wir wiederholen, der war doch viel zu hart", kommentierte schmunzelnd Stefan Comanns, als Anja gerade ihren Elfer sicher verwandelte. Torhüter Christian Lüpertz, Präsident der St. Sebastianus Bruderschaft, hatte keine Chance. Zum ersten Mal hatten die Hobbykicker der Anrather "Sportfreunde 2000" auf dem Kunstrasen in der Donkkampfbahn einen Elfmeter-Cup veranstaltet. "Das war ein erster erfolgreicher Test, das machen wir jetzt in jedem Jahr", sagte Comanns, der der Vorsitzende der beweglichen Sportfreunde ist.

18 Teams gingen an den Start. Jedes Team hatte auch in der Vorrunde jeweils fünf Versuche. Die Mannschaften hatten sich originelle Namen ausgedacht. Der "FC Promille" war dabei, die Neersener Kohorte oder die "Füße Gottes". Tennisspieler und -spielerinnen des benachbarten TC 69, so André und Gabi Scheuss, waren die "Las Cucarachas". Und es gingen unter anderem junge Fußballer in weißen Hemden, mit schwarzer Fliege und aufgeklebtem Schnurrbart zum Elfmeterpunkt. Ihr Name "Panenkas Erben" war Programm. "Wir sehen so aus wie einst der tschechoslowakische Nationalspieler Antonin Panenka", erklärten Patrick und Andreas.

Die Gaudi kam natürlich nicht zu kurz. Trotzdem wollten alle, so die "Neersener Borussen" oder die Cracks eines Anrather Tuppclubs, gewinnen. Mit dabei waren viele junge Frauen, so Sophie, Anna oder Sanya, die in der Damenmannschaft von Victoria Secret Anrath spielen.

Einer der Mixed-Mannschaften des Fußballclubs, "Die Unschlagbaren", wurden ihrem Namen mehr als gerecht. Das Team um Sven Schmitz gewann, bekam als Dank und als Wegzehrung für die "Dritte Halbzeit" ein 50-Liter-Fass Bier. Sven Schmitz erhielt noch fünf Liter dazu. Er war an einer Maschine, die die Schussgeschwindigkeit feststellte, ebenfalls der Beste. Auch junge Gäste, so im Borussentrikot der fast dreijährige Luis, versuchten an der Schuss-Maschine ihr Glück.

20 Liter gab es für den Zweitplatzierten. Und ein Anrather Freundeskreis hatte sich zuvor den Namen "20 Liter reichen uns" gegeben. Dies passte genau. Für den reibungslosen Turnierverlauf waren unter anderem Norbert Brunn, Stefan Commans und am Mikrofon Bernhard Benger zuständig. Für den Bruderschafts-Präsidenten "Lupo" Lüpertz, der im Team "Resterampe" war, reichte es nicht ganz. Lüpertz kickt schon lange bei den Sportfreunden 2000 mit und sagte: "Der Sport hilft mir, den Trubel als Präsident zu überstehen." Wer bei den Sportfreunden 2000 mal mit trainieren möchte, sollte einmal freitags, ab 19 Uhr, auf die Donkkampfbahn kommen.

(Schö.)
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