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Deutsch-Lettischer Freundeskreis
Novuss, Jakkolo, Culbuto und Flitzpuck im Kudl

Deutsch-Lettischer Freundeskreis: Novuss, Jakkolo, Culbuto und Flitzpuck im Kudl
FOTO: Kaiser Wolfgang
Willich. NEERSEN (eva) Das Geschicklichkeitsspiel Novuss stammt aus Lettland und weist Ähnlichkeiten mit Billard und Carrom auf. Es wird von zwei oder vier Personen an einem niedrigen viereckigen Tisch gespielt, der in vier Spielzonen aufgeteilt ist. Die Spieler versuchen, ihre Spielsteine mit einem Queue in vier in die Ecken eingelassene Taschen zu stoßen. Gewonnen hat, wem dies als erstes gelingt. "Novuss kann von Kindern ab sieben Jahren gespielt werden, nach oben gibt es keine Grenze", erläutert Alexander Grosny, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Novuss Sportverbandes, der dieses und fünf weitere Geschicklichkeitsspiele auf Einladung des Deutsch-Lettischen Freundeskreises (DLFK) in Neersen vorstellte.

Der Verein lud Interessierte in sein Vereinsheim Kudl zum Ausprobieren ein. "Uns geht es darum, vergessene Spiele wieder neu zu entdecken", so Grosny, der zudem stellvertretender Vorsitzender der "International Association for Traditional Sports and Games (IATSG)" ist. Ziel dieses Projektes ist es, den Spaß an traditionellen Brettsportspielen in Deutschland und Europa zu wecken und zu fördern. "Bei allen Spielen geht es darum, etwas zu bewegen: Das Spielbrett, Steine, Kugeln etc.

" Alle Spiele seien barrierefrei, könnten also auch von Rollstuhlfahrern gespielt werden. An diesem Abend hat Grosny neben Novuss noch Spiele aus Belgien und Frankreich dabei: Bei "Jakkolo" versuchen die Spieler, ihre Spielsteine durch drei schmale Öffnungen mit unterschiedlicher Punktzahl zu stoßen. Bei "Culbuto" müssen acht Kugeln durch Bewegung des Spielers des Spielbrettes in Aussparungen mit unterschiedlicher Punktzahl gebracht werden, ohne diese ins Aus rollen zu lassen.

Bei "Flitzpuck" versuchen zwei Spieler, ihre Spielsteine in das Feld des Gegners zu bringen, wessen Feld als erstes leer ist, hat gewonnen. Und das Spielbrett von "Double elastic" verfügt über Gummibänder, mit deren Hilfe man die Spielsteine in das Feld des Gegners befördern muss. Dieses Spiel ist der Favorit von Renate Tippmann. Die 83-Jährige gefällt der Abend im Kudl "sehr, sehr gut": "Ich spiele sehr gerne, habe aber viel zu wenig Gelegenheit dazu. Daher ist es schön, hier mal Verschiedenes auszuprobieren.

" Der jüngste Spieler ist Niclas (17), er ist extra für das eine oder andere Novuss-Spiel mit seinem Vater ins Kudl gekommen.

Quelle: RP
 
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