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50 Jahre Partnerschaft Willich-Linselles Und 25 Jahre Partnerschaft Mit Zogoré
Würdige Jubiläums-Doppelfeier in Linselles

50 Jahre Partnerschaft Willich-Linselles Und 25 Jahre Partnerschaft Mit Zogoré: Würdige Jubiläums-Doppelfeier in Linselles
FOTO: Stadt Willich
Willich. WILLICH/LINSELLES (RP) Willichs Bürgermeister Josef Heyes und sein Pendant aus Zogoré, Issa Ouedraogo, wurden standesgemäß auf traditionelle flämische Art mit Champagner getauft. Genau so, wie es 50 Jahre zuvor dem damaligen Schiefbahner Bürgermeister Dr. Hans Lamers und Gemeindedirektor Josef Althoff widerfahren war. Es war der sowohl würdige als auch originelle Abschluss eines Wochenendes, an dem Vertreter aus allen beteiligten Städten gemeinsam das 50-jährige Jubiläum der Partnerschaft Willich-Linselles und den 25. Jahrestag der Unterzeichnung der Urkunde über die gemeinsame Patenschaft für Zogoré feierten. Dazu hatte sich eine Delegation mit Vertretern aus Rat, Verwaltung und Vereinen auf den Weg nach Nordfrankreich gemacht.

Sehr emotional für alle Beteiligten war der Besuch am Grab des im Jahr zuvor verstorbenen Bürgermeisters Jacques Remory (Foto). In Erinnerung an den Willicher Ehrenbürger wurde unmittelbar am Grab eine Bank aufgestellt, und in einer bewegenden Ansprache verwies Bürgermeister Josef Heyes auf die Verdienste, die sich Jacques Remory um die Partnerschaft von Willich und Linselles erworben hat. Im Mittelpunkt des Festakts standen die Ansprachen der drei Bürgermeister. Issa Ouedraogo dankte im Namen aller Einwohner von Zogoré für die von Linselles und Willich geleistete Hilfe, betonte aber auch, dass immer noch viel zu tun sei, um die Lebensbedingungen der Menschen dort entscheidend zu verbessern. Josef Heyes erinnerte in seiner Rede an die verstorbenen Förderer der Städtepartnerschaft, Hans Kothen und Jacques Remory. Seine Anekdoten aus den vergangenen 50 Jahren brachten viele Besucher zum Schmunzeln. Abschließend erinnerte er daran, dass Willich und Linselles durch ihr Für- und Miteinander dazu beitragen, den Frieden in Europa zu bewahren und einen Beitrag für eine friedvollere Welt zu leisten. Linselles' Yves Lefebvre erinnerte an seinen ersten Besuch in Willich 1989. Damals lernte er auch Josef Heyes kennen - der natürlich standesgemäß mit dem Fahrrad kam. Angesichts der jüngsten Wahlergebnisse in beiden Ländern wies er auf die vorrangigste Aufgabe hin, gemeinsam für ein demokratisches und solidarisches Europa zu arbeiten.

Quelle: RP
 
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