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Stadt Willich
Sterbelade steht weiter gut da

Stadt Willich. Das Vermögen der Sterbelade zu Willich klettert auf 658.000 Euro. Niedrige Verzinsung führt zu höheren Beiträgen.

Bei der "Sterbelade zu Willich" ist alles im grünen Bereich. Jetzt traf man sich zur Jahreshauptversammlung. Über das Abrechnungsjahr 2015 berichtete Geschäftsführer Toni Werres. Einnahmen von 58.949,99 Euro standen Ausgaben von 40.607,24 Euro gegenüber, sodass das Vermögen der Sterbekasse am 31. Dezember 2015 auf 657.624,77 Euro kletterte. Wie Werres weiter herausstellte, konnte der leichte Rückgang bei der Zahl der Versicherten durch höhere Beitragsleistungen kompensiert werden Die Verwaltungskosten lagen bei 12,99 Prozent der Beitragseinnahmen und damit deutlich unter dem satzungsgemäßen Höchstsatz von 25 Prozent.

Erwartungsgemäß wurden Geschäftsführer Toni Werres sowie die Kassenprüfer Uwe Forgber und Gerd Nünning als Kassenprüfer wiedergewählt. Von der überaus schlechten Verzinsung der angelegten Gelder leiden nicht nur die großen Lebensversicherer, sondern auch die kleinen Sterbekassen. Toni Werres: "Wir können zwar unser Sterbegeld in der alten Form (630 Euro) weiter zahlen, dafür sind aber ab 1. Dezember 2017 für den Neuabschluss höhere Beiträge zu zahlen.

Wer also noch eine Sterbegeldversicherung abschließen möchte, sollte dies tunlich in diesem Jahr machen." Nähere Auskünfte erteilt Toni Werres, Telefon 02154 2891.

(schö)
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