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Stadt Willich
Streetball: Spannende Spiele und ein Sieg für die "Honeybunnies"

Stadt Willich. Die Entscheidung fiel erst in der Nacht um 2.23 Uhr. Vorher hatten die Zuschauer einen spannenden Wettkampf erlebt.

Viele Erwachsene gingen sicherlich zu dem Zeitpunkt schon ins Bett, derweil für viele junge Leute der Tag in den Cocktail-Bars oder Diskotheken erst so richtig begonnen hatte. Gerade war aber auch noch weit nach Mitternacht in der Leineweberhalle in Anrath das Licht an. Wie seit 16 Jahren zuvor hatten Sozialarbeiter zu einem Streetball-Turnier eingeladen. Viele Jugendliche und junge Erwachsene ließen es sportlich und cool angehen; leider war diesmal keine Mädchenmannschaft dabei.

Mit der Resonanz war eine der Ausrichterinnen, Simone Benen-Heyer vom Anrather Jugendzentrum "Titanic", nicht ganz so zufrieden: "Im vorigen Jahr waren es zwei Teams mehr, nämlich zehn." Leider konnte wegen einer Verletzung der Vorjahressieger "BlackYellowWhiteBlack" (vier Spieler mit den entsprechend genannten Hautfarben) nicht dabei sein.

Streetworkerin Marion Tank von der Stadt gab zu Beginn die einfachen Regeln aus: "Keine Drogen, kein Alkohol und Fairplay". Im kleinen Foyer der Sporthalle gaben Siggi Widecki und Markus Lefen die alkoholfreien Getränke aus. Dort hing auch ein schwarzes T-Shirt mit einem weißen Wappen, auf dem das 17. Midnight-Turnier stand. Es wurde wie in den Jahren zuvor eigens für das jeweilige Event bedruckt beziehungsweise neu beflockt. Gerade waren junge Sportler des Anrather Turnvereins in die Halle des Lise-Meitner-Gymnasiums gekommen. Die 14- bis16-Jährigen waren sich schnell einig: Mathias, Jason, Alex und Jonas spielten in der einen Mannschaft; Paul, Falk, Niclas und Julius in der anderen. Ein Team bestand aus drei Akteuren und einem Auswechselspieler. "Sonst würden wir zuhause rumhängen, da ist das hier doch viel besser", meinte der 16-jährige Mathias.

Die 20-jährige Praktikantin Mona Schneider sorgte für den richtigen Ton und für den Hip-Hop-Sound. Gerade spielte das "XY-Team" gegen "No Name", parallel auf der zweiten Spielfläche die "Honeybunnies" gegen die "Men in Black". Schiedsrichter brauchen die jungen Basketballer nicht; meistens regelten sie das selbst.

Um 2.23 Uhr stand die beste der acht Mannschaften fest. Diesmal gewannen überlegen die schon zu Beginn von Simone Benen-Heyer hoch eingestuften "Honeybunnies" mit Sergey Dudko, Artur Kim, Marco Janc und Patrick Janßen. T. G. O. D. kam auf den zweiten Platz. Und die Bronzemedaillen gab es für das Team "Besser als Aykut". Die Jungs waren wirklich besser als Aykut, der mit "The Crew" Vierter wurde.

(schö)
 
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