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Stadt Willich
Tag der Architektur: Auch Willich ist dabei

Stadt Willich: Tag der Architektur: Auch Willich ist dabei
Der Neubau dieser Wegekapelle wurde aus großformatigen, monolithischen Natursteinselementen und Corten-Stahl in Willich (Hoxhöfe 1) errichtet. Bauherr ist die Katholische Kirchengemeinde St. Katharina Willich. Die Kapelle kann im Rahmen des Tages der Architektur 2017 am Sonntag, 25. Juni, von 14 bis 17 Uhr besichtigt werden. FOTO: GREGOR DEWEY
Stadt Willich. Am Wochenende sind 326 besondere Bauwerke in 140 Städten und Gemeinden in NRW für Besucher geöffnet. Auch Willich ist mit der neuen Wegekapelle und einem Privathaus vertreten. Von Heribert Brinkmann

Architektur hautnah erleben - unter diesem Motto bietet die Architektenkammer NRW am Wochenende 24./25. Juni allen Architekturinteressierten die Möglichkeit, nicht nur besonders interessante, herausragende Bauten zu besichtigen und mit den Planern und Bauherren ins Gespräch zu kommen. Die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen will den Tag der Architektur auch in diesem Jahr wieder zum größten Architekturfestival des Jahres machen. "Wir stellen insgesamt ein wachsendes Interesse einer breiten Öffentlichkeit an Architektur und städtebaulichen Entwicklungen fest", sagt Kammerpräsident Ernst Uhing. "Architektur beeinflusst unser Leben und unsere Lebensqualität jeden Tag. Am Tag der Architektur stellen Architekten und Stadtplaner ihre Ideen und Konzepte am gebauten Beispiel vor und laden Bürgerinnen und Bürger zum Gespräch ein." Vorgestellt werden Bauten, die in den vergangenen fünf Jahren realisiert wurden.

Purismus und Minimalismus stehen bei dem kubischen Einfamilienhaus in Willich (Lionstraße 18) im Vordergrund. FOTO: DAVID JUSTEN

In Willich werden zwei Neubauten präsentiert: die Wegekapelle und ein freistehendes Einfamilienhaus. Das anderthalb geschossige Wohnhaus, entworfen von Architekt Kai Zimmermann vom Viersener Büro aprikari, ist ein schönes Beispiel für ein privat genutztes Gebäude. Bei diesem kubischen Einfamilienhaus stehen Purismus und Minimalismus ebenso im Vordergrund wie ein einheitliches, äußeres Farbkonzept. Im Inneren besticht das Wohnhaus durch ein hohes Maß an architektonischer Ästhetik, ohne dabei auf Funktionalität und Energieeffizienz u verzichten. Das Büro aprikari hat übrigens auch den Innenausbau der neuen Büros und des Showrooms von "Fleur Ami" am Standort in Tönisvorst entworfen.

Das zweite Objekt ist die Wegekapelle. Nach dem Verkauf der Pfarrkirche St. Mariae Rosenkranz wurde als Ort der Erinnerung und Kontemplation - aber ebenso zur Aufnahme der Marienfigur aus der ehemaligen Kirche - direkt am Zubringer zur A 44 eine Wegekapelle aus großformatigen, monolithischen Natursteinelementen und Corten-Stahl errichtet. Neben der Marienfigur und einer Sitzfläche befindet sich entlang des Fensterbandes zur Straße ein Platz für Kerzen. Das Gebäude für die Gemeinde St. Katharina haben die Architekten Gregor Dewey und Thomas Blohm-Schröder aus Viersen entworfen.

Die Bauherren teilten von Beginn an die moderne Architektursprache des Viersener Büros aprikari, entworfen hat das Haus Architekt Kai Zimmermann. FOTO: David Justen
Quelle: RP
 
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