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Stadt Willich
Todesrennen: Einer der Beteiligten kommt aus Willich

Tödliches Autorennen: Das sagen Polizei und Staatsanwalt
Stadt Willich. Einer der Teilnehmer des illegalen Autorennens in Mönchengladbach, bei dem in der Freitagnacht ein 38-jähriger Fußgänger zu Tode gekommen ist, kommt aus Willich. Das wurde jetzt bei einer Pressekonferenz der Polizei und der Staatsanwaltschaft bekannt.

Der 25-jährige Willicher und ein 22-jähriger Mönchengladbacher wurden ermittelt und am Tag nach ihrer Festnahme wieder freigelassen - gegen sie wird wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt. Dafür kann es eine Haftstrafe von bis zu fünf Jahren oder eine Geldstrafe geben. Gegen den Willicher ermittelt die Polizei zudem wegen Unfallflucht, denn er hatte sich von der Unfallstelle entfernt und sich erst am Sonntagnachmittag der Polizei gestellt.

Fußgänger stirbt bei illegalem Autorennen in Mönchengladbach FOTO: Stephan Schellhammer

Der 28-jährige Schwalmtaler, der bei dem illegalen Rennen mit seinem Fahrzeug den Fußgänger erfasste, sitzt seit Montag wegen Mordes in Untersuchungshaft, da die Staatsanwaltschaft in dem Auto des Mannes in diesem Fall ein "gemeingefährliches Mittel" sieht. Die Polizei ist davon überzeugt, dass er sich mit den beiden anderen jungen Männern ein Rennen lieferte. Je nach weiterem Verlauf der Ermittlungen, so Staatsanwalt Stefan Lingens, könne sich die Einschätzung, dass die anderen beiden Beteiligten nicht wegen gemeinschaftlich begangenen Mordes zu belangen seien, noch ändern.

(hah)