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Willich
Verletzter Autofahrer über "WhatsApp" geortet

Willich. Über den Textnachrichtendienst "WhatsApp" hat die Polizei am Mittwoch einen verletzten Autofahrer geortet. Der Mann konnte wegen seiner Verletzungen nicht sprechen. Laut Polizei kam es gegen 22.15 Uhr aus ungeklärter Ursache zu dem Unfall auf der A 44 auf der Grenze zwischen Krefeld und Willich. Der Mann war mit seinem Auto in der Ausfahrt Forstwald von der Fahrbahn abgekommen, umgekippt und in ein Gebüsch geschleudert worden. Liegend auf der Fahrerseite kam das Auto dann zum stehen. Schwer verletzt und im Auto eingeschlossen, schrieb der Mann seiner Lebensgefährtin eine Whats-App-Nachricht.

Die Lebensgefährtin wählte daraufhin den Notruf und informierte den Disponenten der Feuerwehr-Leitstelle über den Unfall. Der Disponent stellte nun auch per WhatsApp Kontakt zum Verletzten her und forderte ihn auf, seinen Standort per WhatsApp zu senden. Als dann der konkrete Einsatzort feststand, konnten die bereits im Vorfeld alarmierten Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst zur Unfallstelle gelenkt werden. Der Unfallfahrer wurde dann von der Feuerwehr schwer verletzt aus dem Fahrzeug befreit und ins Krankenhaus gebracht.

(skr)
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