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Stadt Willich
Viele Tipps für Häuslebauer

Stadt Willich: Viele Tipps für Häuslebauer
Der Immobilientag lockte wieder viele Bauherren und Wohnungssuchende in den Wahlefeldsaal in Neersen. FOTO: JENS BÜTTNER
Stadt Willich. Gestern gab es von Experten Informationen rund ums Bauen und Kaufen beim Willicher Immobilientag im Neersener Wahlefeldsaal. Von Willi Schöfer

"Irgendwann ist das Treppensteigen oder die Arbeit in meinem großen Garten vorbei", sagte gestern der 74-jährige Heinz Zimmermann. Der Neersener gehörte zu den ersten Besuchen beim Immobilientag, der wie in den vergangenen Jahren wieder im Wahlefeldsaal stattfand. Auch wenn es keine konkreten Kaufobjekte, so in Schiefbahn, Neersen oder Anrath gab, nahmen die Besucher doch jede Menge Tipps mit nach Hause.

Rund zehn Aussteller, darunter Finanzberater, Landesbausparkasse, Vertreter von Bauträgergesellschaften oder des Vereins der Haus-, Wohnungs und Grundeigentümer waren gekommen. Die Verbraucherzentrale war durch Gregor Breitmar vertreten. Er sagte, dass es in Willich verschiedene Stützpunkte gäbe, bei denen man sich über die richtige Energie oder über die Altbau-Sanierung die Tipps von Experten einholen könne. Da es dafür Fördermittel gäbe, koste eine einstündige Beratung nur zehn Euro (Anmeldung unter der Telefonnummer 02154 949269).

"Ich suche etwas in Alt-Willich", meinte der 37-jährige Roman Winter, der mit seiner Tochter Liah, gerade 16 Monate alt, und seinen Eltern da war. Er informierte sich auch bei Florian Möller. Einem Mitarbeiter der Neusser Peter Busch Immobilien GmbH. Die Gesellschaft baut gerade im Willicher Norden an der verlängerten Ackerstraße eine Klimaschutzsiedlung. 41 von 58 Wohneinheiten, zwischen 131 und 174 Quadratmeter groß, seien noch zu haben. Die Preise liegen bei der schlüsselfertigen Übergabe zwischen 340.000 und 570.000 Euro.

Druckfrisch brachte Christian Winterbach, Geschäftsführer seiner Bau AssistImmobilien GmbH die ersten Entwürfe eines neuen Mehrfamilienhauses in Willich-Wekeln mit. Dort sollen am Lionsweg (Friedhofsweg) wahrscheinlich im nächsten Jahr zwölf Eigentumswohnungen, barrierefrei und bei höchstem Energiestandard, entstehen. In Größenordnungen zwischen 73 und 127 Quadratmetern. "Wir haben dafür vor wenigen Tagen das Okay von der städtischen Grundstücksgesellschaft bekommen und sind gerade dabei, das Ganze preislich-seriös zu gestalten", sagte die Ehefrau des Geschäftsführers, Mariele Winterberg. Den künftigen Bauherren empfahl Finanzberater Ulrich Puhane bei den Krediten eine Laufzeit von 30 Jahren, denn: "So günstig bleibt das Zinsniveau nicht mehr lange."

"Wenn Räume lächeln." Dies war am Stand von Kornelia Schröder zu lesen. Die Düsseldorferin ist eigentlich eine studierte Diplom-Psychologin, hatte aber ihre Leidenschaft zur Innenarchitektur zum neuen Beruf gemacht. Sie berät und hilft denjenigen, die ihr Haus oder ihre Eigentumswohnung verkaufen möchten, entrümpelt und gestaltet selbst und erklärt: "Wenn ein älteres Ehepaar sein mehr als 40 Jahre altes Haus verkaufen will, dann muss man es für eine andere, weil jüngere Zielgruppe ganz anders präsentieren."

Quelle: RP
 
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