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Stadt Willich
Wehr bei Unfall und Kellerbrand im Einsatz

Stadt Willich: Wehr bei Unfall und Kellerbrand im Einsatz
Nach dem Unfall auf der A 52 bei Schiefbahn sicherten die Feuerwehrleute die Unfallstelle. FOTO: Löschzug Schiefbahn
Stadt Willich. Zu einem Verkehrsunfall auf der A52 wurde am Mittwochmorgen der Löschzug Schiefbahn gerufen. Auf der Autobahn in Fahrtrichtung Mönchengladbach waren um 8.15 Uhr drei Autos beteiligt, eine Person wurde verletzt.

Als die Feuerwehr eintraf, standen drei am Unfall beteiligte Autos auf dem linken Fahrstreifen an der Mittelleitplanke; die Fahrzeuginsassen standen außerhalb. Ein Fahrer wurde in einem Rettungswagen untersucht.

Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab, klemmte Batterien ab und streute auslaufende Betriebsmittel ab. Die Einsatzstelle wurde später an die Autobahnpolizei übergeben; der Einsatz war gegen 10.15 Uhr beendet.

Noch während des Einsatzes erfolgte um 8.48 Uhr die nächste Alarmierung für den Löschzug Schiefbahn: In einem Gewerbebetrieb auf der Straße "Am Nordkanal" hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst. Parallel hierzu wurde noch der Löschzug Willich mitalarmiert. Bei der Erkundung im Objekt wurde jedoch kein Brand festgestellt; vermutlich hatte der Brandmelder durch entwichenen Dampf beim Öffnen eines darunter befindlichen Ofens ausgelöst. Insgesamt waren an beiden Einsätzen 15 Einsatzkräfte des Löschzuges Schiefbahn beteiligt.

Bereits um 7.14 Uhr war der Löschzug Willich bei einem Containerbrand auf der Südstraße im Einsatz. Die Einsatzkräfte löschten die mittlerweile komplett abgebrannte Mülltonne und übergaben die Einsatzstelle an den Hauseigentümer. Am Abend zuvor, gegen 18.30 Uhr, wurden die Löschzüge Willich und Schiefbahn sowie der Einsatzleitwagen aus Anrath über Sirene alarmiert, weil es im Keller eines Drei-Familien-Hauses "An der Schettruh" brannte. Durch die Rauchwarnmelder war ein Bewohner auf das Feuer aufmerksam geworden und alarmierte die Feuerwehr. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatten alle Bewohner das Gebäude verlassen. Ein Mann wurde vom Rettungsdienst betreut. Ein Trupp unter Atemschutz ging zur Brandbekämpfung in den komplett verrauchten Keller vor. Schnell konnte der Brand lokalisiert und gelöscht werden. Zur Entrauchung des Kellers und des Treppenhauses sowie der Wohnungen wurde ein weiterer Trupp unter Atemschutz eingesetzt, um Fenster zu öffnen, damit der Hochdrucklüfter eingesetzt werden konnte. Zurzeit ist keine der Wohnungen bewohnbar. Zusätzlich zum Rettungsdienst aus Willich, waren jeweils ein Rettungswagen aus Kempen und Viersen vor Ort. Die Polizei nahm im Anschluss die Ermittlung zur Brandursache auf.

(msc)