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Willich

Willich. Die Kleinbahn war die Zuglokomotive für die Anlage des Viertels Kurfürsten-, Kleinbahn- und Siegfriedstraße; sie brachte Kempen ab 1902 eine zügige Stadterweiterung. Die Kempener nannten die Kleinbahn den "Feurigen Elias", und sie wussten die Zischgeräusche der Lok in ihr Platt zu übersetzen. Beim Bewältigen einer Steigung hörte der Volksmund ein angestrengtes: "Esch kann niet miehr, esch kann niet miehr!" heraus, und dann, wenn der Anstieg bewältigt war, ein erleichtertes: "Esch kann all wier, esch kann all wier!"
Quelle: RP
 
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