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Willich
Bewohner randalieren in Flüchtlingsunterkunft

Polizei schlichtet Streit in Flüchtlingsunterkunft
Polizei schlichtet Streit in Flüchtlingsunterkunft FOTO: Jungmann
Willich. Am Donnerstagabend gegen 22.40 Uhr kam es in der Asylbewerber-Notunterkunft des Landes in Willich zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen, die die Polizei mit "starken Kräften" trennen musste.  Von Marc Schütz

Ausgegangen sei der Streit von zwei Personen. Dabei soll es sich laut Polizei um einen 17-Jährigen und einen 22-Jährigen unterschiedlicher Nationen handeln. Die Situation habe sich dann hochgeschaukelt.  Als die Polizei vor Ort eintraf, prügelten etwa 15 aggressive junge Männer teilweise mit Eisenstangen und Besenstielen aufeinander ein. Den Beamten gelang es, die beiden Streihähne zu entwaffnen und voneinander zu trennen. Vor dem Gebäude setzten die anderen beteiligten Männer allerdings ihre Auseinandersetzungen fort. Dabei ging auch eine Fensterscheibe zu Bruch, die Rolläden wurden herausgerissen. Zur Unterstützung der Polizei wurden Einsatzkräfte aus den umliegenden Behörden angefordert. 

Bei den beiden Gruppen habe es sich um Albaner und Marokkaner gehandelt, so die Polizei weiter. Die Notunterkunft befindet sich in einem ehemaligen Krankenhaus im Zentrum Willichs. Dort sind etwa 450 Menschen untergebracht.

Einige wurden nach Polizeiangaben in eine andere Einrichtung gebracht. Es gab vier Verletzte, die ambulant behandelt wurden. Eine Frau, die wohl selbst nicht an der Auseinandersetzung beteilitg war, erlitt einen Schock. 

 

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