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Stadt Willich
Willicher Straße: Noch kein Beschluss

Noch nicht beschlossen wurden im Planungsausschuss die von der Stadtverwaltung vorgeschlagenen Verkehrsberuhigungsmaßnahmen für die Willicher Straße in Schiefbahn. Vorgesehen sind bauliche Veränderungen im Abschnitt zwischen Tupsheide und Rubensweg - wobei der Schwerpunkt an den Fußgänger-Durchgängen zu Franz-Nauen-Weg und Rembrandtstraße liegt. Unter anderem soll es Verengungen durch sogenannte Bus-Caps an den Haltestellen "Rembrandtstraße" und markierte Parkplätze geben.

Christian Winterbach (Grüne) mahnte, dass es für die Anwohner durch solche Verengungen nicht ruhiger werde, sondern dass es zu Verkehrsbehinderungen kommen werde: "Bremsende und startende Autos sind nicht leiser, als wenn sie einfach durchrollen." Zudem sei es denkbar, dass viele Autofahrer auf andere Straßen wie die Tupsheide ausweichen. "Ist das den Aufwand wert?"

Der Ausschuss-Vorsitzende Christian Pakusch (CDU) warnte davor, "immer alles kaputt zu diskutieren, wenn es konkret wird". Natürlich könne man noch Nuancen verändern, "aber es gab bisher Einigkeit im Ausschuss bezüglich der Einengung. Jetzt müssen wir das auch auf den Weg bringen." Sascha Faßbender (CDU) hob hervor, dass die Willicher Straße "über Gebühr belastet" sei. Seine Fraktion wolle "das Paket mitnehmen und mit den Bürgern diskutieren". Auch Angelika Baumbach (FDP) regte an, die Einwendungen der Anwohner zu berücksichtigen, "bevor jemand durch die Fahrbahneinengungen womöglich nicht mehr aus seiner Einfahrt kommt".

(msc)
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