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Wülfrath
Am Diek fahren bald wieder Autos

Wülfrath: Am Diek fahren bald wieder Autos
Noch fließt kein Verkehr Am Diek, doch die Arbeiten sind fast fertig. Bei besserem Wetter sollen wieder Autos über die Straße rollen dürfen. FOTO: A. Blazy
Wülfrath. Die Politik setzt im Stadtplanungsauschuss wichtige Projekte in Gang: McDonald's könnte an der Wilhelmstraße bauen, an der Stiftstraße werden Stadtvillen errichtet, Am Diek wird probeweise freigegeben, das Stadtentwicklungsprogramm geht weiter. Von Uwe Reimann

Das Bauprojekt "Stiftstraße" mit 20 Wohneinheiten in Form von Stadtvillen soll so schnell wie möglich einen Bebauungsplan erhalten. Der Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Stadtplanung genehmigte einstimmig das Vorhaben.

Aber: SPD-Ausschussmitglied Hans-Werner van Hueth erinnerte daran, dass bei dieser Baumaßnahme etwa 80 Bäume gefällt werden müssten. Planungsamtsleiterin Nina Bettzieche bestätigte, nur drei Bäume dort seien laut Gutachten erhaltenswert. Thomas May erinnerte sich daran, nun kurz vor Baureife, dass man eine Begrünung der Dächer dem Investor zur Auflage machen könne. Eine Anfrage, die bei allen Parteien eher Kopfschütteln verursachte, denn der Zeitpunkt sei nun doch etwas spät. Bettzieche führte Zeitprobleme an. Würde dies festgelegt, müsste eine neue Offenlage erfolgen, der Zeitplan bis zur Ratsentscheidung wäre knapp und außerdem sei die Artenschutzprüfung von 2011 nur noch dieses Jahr gültig. Verzögere sich das Bauprojekt, müsse man eine neue in Auftrag geben. Kompromiss: Einstimmig empfiehlt man dem Investor grüne Dächer.

Die Baumaßnahme am Diek/Wilhelmstraße ist in den letzten Zügen. Bettzieche bestätigte, dass die Fahrbahn fertig sei, noch zwei Bäume gepflanzt werden und die Leucht-Stelen gesetzt würden. Auch die Fugen müssen noch gemacht werden. Die könnten aber erste erfolgen, wenn es etwas wärmer ist und kein Regen diese Arbeiten möglich macht. Dann soll die Fahrbahn probeweise bereits freigegeben werden. Die angrenzende Wilhelmstraße soll erst auf der rechten Seite, dann auf der linken jeweils abwechselnd für Arbeiten genutzt werden. So könnte der Verkehr dort wieder wenn auch eingeschränkt fließen, sagte sie. Vor allem die Umleitungen Nordstraße und Flügelskämpchen könnten entlastet werden, heißt es.

Das wilde Parken an der Lindenstraße in Höhe der Lindenschule ist im Visier der Stadt. Man prüfe und werde Anfang nächsten Jahres dort aktiv werden, versprach der Technische Dezernent, Martin Barnat im Ausschuss.

Das 2009 begonnende Stadtentwicklungsprogramm Step geht in die Endphase. Die Verwaltung wird nun die Anträge für Fördergelder für Projekte in Höhe von 162.000 Euro stellen. Dabei geht es um die Projekte Bahnhofsareal, östliche Goethestraße, den Stadtpark, das Fassadenprogramm, das Citymanagement und den Verfügungsfonds. Der Förderantrag 2019 bemüht sich dann um Investitionen in Höhe von gut 2,9 Millionen Euro. Dabei will der Ausschuss in Zukunft noch mal prüfen, ob die 870.000 Euro teure energetische Sanierung des ehemaligen Rathauses sinnvoll ist.

Quelle: RP
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