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Wülfrath
Asylbewerberunterkunft: Neue Räume neben dem Rathaus

Hintergrund: Flüchtlinge in Turnhallen
Hintergrund: Flüchtlinge in Turnhallen
Wülfrath. In den städtischen Asylbewerberunterkünften leben derzeit 230 Personen. Das ist eine deutlich höhere Zahl als in der Vergangenheit. Die Unterkünfte an der Wilhelmstraße, In den Eschen und am Rathaus reichen nicht mehr. Die Stadt ist auf emsiger Suche nach neuen Unterkünften, in denen noch nicht anerkannte Asylbewerber leben können. Von Uwe Reimann

Sie ist nun neben dem Rathaus im Dienstleistungszentrum fündig geworden. Räume der ehemaligen Freien Aktiven Schule wurden jetzt angemietet und werden derzeit umgebaut. Etwa 100 Personen sollen dort letztlich einmal Platz finden. Zunächst ist aber geplant, lediglich 50 Menschen dort unterzubringen. Das werden vor allem alleinstehende Männer sein.

Mit der neuen Einrichtung sollen auch die bestehenden Einrichtungen an der Wilhelmstraße und In den Eschen entlastet werden. Derzeit beginnen außerdem die Bauarbeiten für die neue Asylbewerberunterkunft an der Fortunastraße in der Fliethe, deren Einfamilienhäuser in diesem Sommer fertig sein sollen.

Derzeit werden in Wülfrath etwa 230 Flüchtlinge in mehr als 13 städtischen Einrichtungen betreut. Hinzu kommen maximal 150 Flüchtlinge, die in der Sporthalle des Gymnasiums untergebracht wurden. Dort unterhält das Land Nordrhein-Westfalen seit einigen Wochen eine Erstaufnahmeeinrichtung - nach der ärztlichen Untersuchung und der Registrierung werden die Menschen später an andere Kommunen weitergeleitet.

Quelle: RP
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