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Wülfrath
Bücherei: Im Februar starten die Bücherzwerge

Wülfrath. Der in Beton gemeißelte Spruch "Früh übt sich, was ein Meister werden will" ist nirgendwo so wahr, wie in Sachen Lesekompetenz. Wer sich schon als Kleinkind vorlesen lässt, ist auf dem besten Weg, Schritt für Schritt ein interessierter Selbstleser zu werden.

Weil Ina Reßler, Chefin der Wülfrather Stadtbücherei das weiß, bieten sie und ihr Team jetzt einen entsprechenden Programmpunkt an. "Wir starten im Februar mit den Bücherzwergen." Dieses Angebot richtet sich an Zwei- bis Dreijährige. Ein Mal monatlich können sich die Knirpse, natürlich zusammen mit ihren Erziehungsberechtigten, beim Vorlesen bespaßen lassen. "Das haben nicht wir erfunden", sagt Medienwelt-Chefin Reßler. Das bereits in anderen Städten funktionierende Konzept soll jetzt übernommen werden. "Bei den Bücherzwergen lernen Kinder den spielerischen Umgang mit Büchern." Nicht pures Vorlesen und Erzählen anhand von Bilderbüchern allein steht im Mittelpunkt, mit Fingerfiguren und ähnlichen kleinen Spieleinheiten können Texte weiter erlebbar gemacht werden. Außerdem soll der Bücherzwerg-Termin den Eltern die Chance geben, sich anschließend bei einem Becher Kaffee oder Tee kennen zu lernen, sich auszutauschen und für die Zukunft zu vernetzen. Die Bücherzwerge schließen nun also die Lücke, die im regulären Betrieb mit Vorlesepaten und Aktionen wie Bilderbuchkino bislang nicht gefüllt werden konnte. Eigens für diese Termine wurden zwei neue Vorlesepaten gefunden. Sie wechseln sich zukünftig an den Samstagvormittagen - geplant ist immer der erste Sonnabend des Monats - ab. "Es ist noch mal etwas ganz anderes, Kinder im Alter von vier Jahren und älter vorzulesen oder den Allerkleinsten."

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