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Wülfrath
CDU fordert neuen Überweg

Wülfrath. Am Angermarkt soll mehr für die Sicherheit von Fußgängern geschehen.

Stark frequentiert ist der kurze Weg zwischen Geldinstitut und Einkaufszentrum. Vor allem ist er gefährlich. Behauptet nicht nur die Senioren-Union. Im Ausschuss für Umwelt und Ordnung forderte nun auch Walter Brühland (CDU) eine sichere Querungsmöglichkeit, nämlich einen Fußgängerüberweg (FÜG).

Allerdings nicht nur an besagter Stelle wirbt er für eine "Legalisierung des Überwegs", wie er es in einem dem Ausschuss vorgelegten Papier fordert. Seine Fraktion will nach "teilweise kontrovers geführten Diskussionen" nicht nur diesen "Antrag unterstützen, sondern sogar noch ergänzen: Die Verwaltung wird beauftragt, kurzfristig einen Fußgängerüberweg auf der Goethestraße auf Höhe des Vorplatzes des Sparkasse vis-a-vis des Eingangs zum Einkaufszentrum und westlich der Wiedenhofer Straße schaffen.

"Der weitere Fußgängerüberweg Am Diek wird anlässlich der dortigen Umbaumaßnahmen geschaffen." Der Clou: "Der Überweg Höhe Schulstraße wird dagegen zurückgenommen." Als sichere Querungsmöglichkeit für Schulkinder sei diese Markierung obsolet, dass dort Richtung Badeanstalt oder Parkschule zahlreiche Kinder und Jugendliche sowie andere Passanten unterwegs sind, schien in den Forderungen vernachlässigenswert.

Die Verwaltung hat sich klar gegen einen Zebrastreifen zwischen Einkaufszentrum und Bank ausgesprochen - er mindert nicht das Risiko, sondern erhöht es. "Wir haben Angst, dass dort ein Unfallschwerpunkt entstehen könnte", erklärte Ordnungsamtchef Sebastian Schron. Auch für Kämmerer Rainer Ritsche sind es nicht Kosten, sondern "Sicherheit, die eindeutig im Vordergrund steht. Das ist hier kein 'Wünsch-dir-was'. Es bei der derzeitigen Situation zu belassen, ist richtig." Die Verwaltung soll nun den CDU-Antrag prüfen.

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