| 10.47 Uhr

Wülfrath
CDU schaltet in den Wahlkampfmodus

Wülfrath: CDU schaltet in den Wahlkampfmodus
Die Stellvertreter Stephan Hölterscheidt, Patrick Dahm und Elisabeth Gawrich, Vorsitzender Christian Schölzel (vorne, v.l.) sowie Schatzmeister Norbert Albrecht (hinten) bilden weiterhin den Vorstand der Wülfrather CDU. FOTO: Janicki, Dietrich
Wülfrath. Parteichef und Vorstand wurden bestätigt. Jetzt soll der Wülfrather Martin Sträßer den Landtagswahlkreis holen. Von Thomas Peter

Der CDU-Stadtverband arbeitet mit seinem Vorstand und fünf neuen Beisitzern weiter. Christian Schötzel wurde als Vorsitzender wiedergewählt, ebenso seine Stellvertreter Stephan Hölterscheidt, Patrick Dahm und Elisabeth Gawrich, Schatzmeister ist Norbert Albrecht.

Der stellvertretende Bürgermeister Andreas Seidler berichtete auf der Mitgliederversammlung aus dem Rat, Udo Switalski aus dem Kreistag und der Kandidat für die Landtagswahl, Martin Sträßer, stellte seinen Fahrplan für den Wahlkampf vor. Monika Naujoks-Spronk wurde für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt und stellte sich als neue Beisitzerin zur Verfügung.

Schölzel blickte zurück auf ein spannendes erstes Jahr im Amt, in dem er sich besonders über die Eröffnung der neuen Geschäftsstelle in der Innenstadt freuen konnte. Lange hat die Partei darauf warten müssen, denn die Kosten waren lange nicht zu stemmen. Vor einem Jahr hatte der langjährige Vorsitzende Andreas Seidler seinen Posten zur Verfügung gestellt, weil er befürchtete, "betriebsblind" zu werden. Während Seidler seitdem als einfaches Mitglied in Rat und Kreistag weitermacht, wurde der 37-Jährige Schölzel damals mit großer Mehrheit zum Parteivorsitzenden gewählt. Um wieder einen einheitlichen Zwei-Jahres-Zyklus zu bekommen, wurde die Wahl des Vorstandes schon in diesem Jahr wieder durchgeführt. Schölzel wurde einstimmig im Amt bestätigt, seine Stellvertreter Elisabeth Gawrych, Stephan Hölterscheidt und Patrick Dahm ebenfalls mit großer Mehrheit. Außerdem gewählt wurden sechs Beisitzer (fünf neu, nur die Ex-Lehrerin Walburga Lambrecht macht weiter) sowie die Delegierten für die Kreisparteitage.

Christian Schölzel erhält zusätzlich den "Hut" des Mitgliederbeauftragten, der seit sechs Monaten in der Bundessatzung der CDU für die Ortsverbände vorgesehen ist. Die Wülfrather CDU freut sich, dass sie "ihren" Kandidaten für die Landtagswahl gegen den viel größeren Stadtverband Velbert durchsetzen konnte. Sträßer nannte seine Nominierung "sensationell", da die Wülfrather um Andreas Seidler die Mitglieder aus dem Wahlkreis Velbert/Wülfrath/Mettmann-Nord überzeugen konnten, ohne "offene Wunden bei den anderen Städten zu hinterlassen". Der Wahlkampf werde ausgiebig vorbereitet und konzentriere sich auf die letzten Wochen vor der Wahl am 14. Mai, erklärte Sträßer. Immer wichtiger werde die Briefwahl, bei der die Entscheidung schon Wochen vor dem Wahltermin falle und die CDU dort regelmäßig gut abschneide. Der Wahlkampf solle zunächst den Menschen Sträßer in den Vordergrund stellen, um politische Inhalte soll es erst in der heißen Phase gehen.

Das beherrschende Thema in Stadtrat und Kreistag sei nach wie vor die Flüchtlingssituation, sagten Seidler und Switalski. Gerade erst seien von der GWG Wohnhäuser für Flüchtlinge für 2,8 Millionen Euro an der Fortunastraße fertiggestellt worden. Bis Jahresende würden noch 90 zusätzliche Geflüchtete in Wülfrath erwartet. Die Ausländerbehörde des Kreises vermelde "Land unter" angesichts der vielen Asylanträge. Es seien 17 neue Stellen geschaffen worden, die aber schwer zu besetzen seien. Positiv seien aber der ausgeglichene Haushalt und die Eröffnung des Mehrgenerationenspielplatzes.

Quelle: RP
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Wülfrath: CDU schaltet in den Wahlkampfmodus


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.