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Wülfrath
Diakonie: Gelassen bei Forensik auf Kleine Höhe

Wülfrath. "Dem geplanten Bau einer forensischen Klinik auf dem benachbarten Areal der ,Kleinen Höhe' sehen wir als Bergische Diakonie aus zwei Gründen gelassen entgegen", sagt die Bergische Diakonie nach der RP-Berichterstattung zum Plan der Landesregierung, auf der Kleinen Höhe eine Forensik bauen zu wollen. Man leiste seit zehn Jahren forensische Nachsorgearbeit. "Für uns wäre eine benachbarte forensische Klinik zunächst kein Gefahrenszenario, sondern eine notwendige gesellschaftliche Aufgabe.

" Zum anderen: "Aus dieser Erfahrung heraus kennen wir die fachliche Sorgfalt und Kompetenz, mit der eine Standortentscheidung seitens des Landes NRW vorbereitet wird. Wir gehen deshalb davon aus, dass das Land im Gespräch mit uns die fachlichen Fragen, die durch den Neubau einer Forensik in unserer Nachbarschaft für bereits bestehende soziale Angebote entstehen können, konstruktiv lösen wird. Wir glauben nicht, dass irgendjemand ein Interesse daran haben kann, eine über lange Jahre gewachsene und in ihrer Qualität anerkannte soziale Arbeit durch andere Formen sozialer Arbeit zu gefährden.

Mit dieser Haltung planen wir weiterhin die notwendigen baulichen Entwicklungsmaßnahmen an unseren Gebäuden." Die Rücknahme des eigenen Grundstücksangebots habe man aus einem erhöhten wirtschaftlichen Risiko so entscheiden müssen, heißt es.

(rei)
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