| 00.00 Uhr

Wülfrath
Flüchtlingsunterkunft: Bäume gefällt

Wülfrath. Die Vorbereitungsarbeiten an der Fortunastraße haben begonnen.

Auf der städtischen ehemaligen Friedhofserweiterungsfläche an der Fortunastraße haben jetzt die vorbereitenden Arbeiten für den Bau der Übergangseinrichtungen zur Unterbringung von Asylbewerbern begonnen. Für diese neuen Flüchtlingsunterkünfte standen zum Beispiel die ersten erforderlichen Baumfällungen an.

Die Bauarbeiten für die neuen Gebäude selbst werden in Kürze starten. Im Herbst vergangenen Jahres hatte der Rat der Stadt einen Neubau zur Unterbringung von bis zu 160 Personen am Standort an der Fortunastraße einstimmig beschlossen.

Es sind zehn Reihenhäuser mit jeweils 146 Quadratmeter geplant. Laut Rechnung der städtischen Wohnungsgesellschaft GWG wird das Projekt etwa 3,24 Millionen Euro kosten. Fertig sein und die ersten Menschen aufnehmen sollen die Gebäude im Sommer.

Die Zahl der Flüchtlinge steigt, deshalb hatten es Verwaltung und Politik eilig, den Neubau zu realisieren. Die bisherigen Flüchtlingsunterkünfte für Familien und Frauen (Wilhelmstraße, Kapazität: 52 Personen) sowie für Männer (In den Eschen, 62) sind nicht mehr tragbar. Im denkmalgeschützten alten Rathaus Wilhelmstraße besteht erheblicher Instandhaltungsrückstand.

Die Container "In den Eschen" weisen nach 24-jähriger Standzeit deutliche Verschleißerscheinungen auf. Die Stahlträgerkonstruktion zeigt deutliche Korrosionsspuren. Sowohl GWG als auch die Untere Bauaufsicht gehen davon aus, dass der Bau nur noch maximal zwei bis drei Jahre nutzbar ist.

Die GWG hat das gesamte Gelände in der Vergangenheit untersucht. Mit der Bebauung soll im hinteren Grundstücksbereich begonnen werden. Sollten die Gebäude in Zukunft nicht mehr für Flüchtlinge notwendig sein, sollen die Gebäude später dem normalen Wohnungsbestand in Wülfrath zugeordnet werden.

(rei)
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Wülfrath: Flüchtlingsunterkunft: Bäume gefällt


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.