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Wülfrath
Freundschaft Be'er-Tuvia soll vor Ort erkundet werden

Wülfrath. Wo sind Gemeinsamkeiten, an welche Interessen kann man anknüpfen, worauf soll ein in Worte gefasster Freundschaftsvertrag fußen? Alles Fragen, die sich Klaus-Peter Rex und Mitstreiter bei ihrer Zusammenkunft stellten. "Ziel soll sein, die Idee der Städtefreundschaft mit Be'er-Tuvia mit Leben zu füllen", erklärte Initiator Rex bei diesem ersten Findungstreff im Rathaus. Bekanntermaßen sollen die partnerschaftlichen Kontakte, die es seit acht Jahren zur israelischen Stadt gibt, vertieft und gefestigt werden. Für eine urkundliche Stadtpartnerschaft fehlt Wülfrath das Geld, deshalb soll die Light-Version als so genannte Städtefreundschaft entstehen.

In der Runde saßen unter anderem Hanna Drasnin und Anna Klus. Beide sind bereits in Be'er-Tuvia gewesen und sollten Mitstreitern wie Uta Wittekind oder Adelheid Heiden nun vermitteln, was spezifische Merkmale der Stadt und Region sind. Denn bei aller grundsätzlichen Sympathie für Land und Leute und die prinzipielle Ambition, gesellschaftlich noch enger zueinander zu rücken, muss es konkrete "Nahtstellen als Verbindungen" geben, wie ein Mitstreiter die grobe Marschrichtung skizzierte. Gibt es Gemeinsamkeiten beim Sport oder Parallelen zu Bürgervereinen oder kirchlichen Aktionen?

"Bevor ich einen Vertrag schließe, schaue ich mir den Freund an und lerne ihn kennen", lautete das Fazit unter den Beteiligten. Weil sie mit ihrer Ideensammlung nur theoretisch, nicht aber praktisch voran kamen, wurde ein pragmatischer Beschluss gefasst: Gemeinsam soll die Reise nach Be'er-Tuvia gehen. Vor Ort soll geschaut werden, wie Begebenheiten sind und waran sich anknüpfen lässt. Im optimalen Fall führt die Reise, die fürs kommende Jahr rund um Karneval geplant ist, für mehr als eine Woche ins Land. Wie die Zeit verbracht wird, soll beim nächste Termin, Donnerstag, 23. Oktober, geklärt werden. Weitere Interessenten sind dazu herzlich eingeladen.

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