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Wülfrath
Gemeinde feiert ihren Seelsorger

Wülfrath. Monsignore Pfarrer Karl-Klemens Kunst feierte jetzt im Kreise der Kirchengemeinde St. Maximin seinen 80. Geburtstag und gleichzeitig sein zehnjähriges Jubiläum als Seelsorger in der Wülfrather Pfarrei. Ihm zu Ehren gab es nicht nur einen Festgottesdienst, sondern auch einen offiziellen Empfang im Cornelishaus. Von Christian Barra

Das Kirchenschiff war zu diesem besonderen Anlass voller Menschen, viele Wülfrather mussten sich daher mit einem Stehplatz begnügen.

Gestört hat es niemanden, denn während der Messe gab es zahlreiche Gänsehaut-Momente, in deren Mittelpunkt der beliebte Pfarrer stand. Maßgeblichen Anteil hieran hatte der Kinder- und Jugendchor, der bei der musikalischen Gestaltung mitwirkte und den Gottesdienst mit einer Mischung aus klassischen Kirchenliedern und Gospelklängen bereicherte.

Zum Abschluss ließ man Karl-Klemens Kunst nicht nur mit einem Geburtstagsständchen hochleben, sondern auch mit dem kirchenuntypischen aber umso passenderen Song "Applaus, Applaus" von den Sportfreunden Stiller in mehrstimmiger Version des jungen Chores.

Auch beim anschließenden Empfang im Cornelius-Haus platzte der große Saal aus allen Nähten. Zahlreiche Gratulanten überbrachten ihre Wünsche zum 80. Geburtstag des Seelsorgers, darunter auch die Kinder des Kindergartens, die selbst angefertigte Blumen aus Holz überbrachten, ausgestattet mit Glück, Zuversicht, Glaube und Gesundheit.

Auch eine große Abordnung aus Unterbach kam zur Geburtstagsfeier nach Wülfrath, denn nach Station in Heiligenhaus und Niederkassel-Rheidt war er dort über 30 Jahre als Pfarrer tätig.

Ans Aufhören denkt Monsignore Pfarrer Karl-Klemens Kunst, der nun trotz seines langen Ruhestands noch sehr aktiv das Kirchenleben in Wülfrath mitgestaltet hat, aber noch lange nicht.

"Es gibt glücklicherweise eine gewisse Übergangszeit, in der man weiterhin als Subsidiar tätig sein kann. Ich bin fit und fühle mich in der Gemeinde äußerst wohl", betont er.

"Darüber sollte man in der Wirtschaft auch einmal nachdenken, denn es gibt viele Menschen, die auch im Rentenalter noch allerhand zu bieten haben und sich einbringen möchten."

Quelle: RP
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