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Wülfrath
Glasfaser: Ärger über Baustellen von NetCologne

Wülfrath. Bis Februar muss und will NetCologne den Glasfaserausbau in Wülfrath geschafft haben. Dazu wird an vielen Straßenecken der Boden aufgerissen und nach den Arbeiten wieder verfüllt - mit unangenehmen Folgen, wie die CDU im Ordnungsausschuss anmerkte. Sascha Dellmann kritisierte, dass auf den zahlreichen Baustellen "die Qualität der Absicherung leidet. Ich bin kürzlich vor der Lindenschule fast von einem Bagger überfahren worden.

" Auch würden nach Abschluss der Verlegearbeiten "die Löcher zugeschüttet und nicht ordentlich verdichtet. Spätschäden seien da programmiert", sagte er. Auch bei der Stadt gibt es immer wieder Beschwerden über schlecht verlegte Steinplatten im Bürgersteig, miserabel verfüllte Baugruben und auch Beschädigungen an Wohnhäusern. Spätestens im Februar muss NetCologne alle Baustellen von der Stadt abnehmen lassen. Bisher sei die Stadt noch zu keiner Prüfung gerufen worden, sagte der Technische Dezernent Martin Barnat.

Sollten bei dieser Mängel auffallen, behalte man sich letztlich auch juristische Schritte vor. Ordnungsamtsleiter Sebastian Schorn sagte zu, "konkreten Hinweisen aus der Bevölkerung" nachzugehen. Barnat merkte an, dass die Stadt keinen Vertrag mit der Net-Cologne habe. "Das ist wie bei RWE oder Telekom. Die haben das Recht dazu."

(rei)
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