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Wülfrath
HWM: 40 Jahre alt und immer noch jung

Wülfrath. Der Herzog-Wilhelm-Markt feiert Geburtstag - unter anderem mit neuen Bechern, die Willi Münch designt hat. Von Thomas Peter

Der Herzog-Wilhelm-Markt (HWM) feiert in diesem Jahr sein 40-jähriges Bestehen. Bis zu seinem Beginn am ersten Adventswochenende dauert es zwar noch etwas, aber die Vorbereitungen laufen längst. Denn mach dem Markt ist vor dem Markt. Auf der Jahresversammlung des Fördervereins hat der Vorstand nun über den Stand der Dinge berichtet. Vorsitzender Hans-Peter Altmann zog zunächst noch einmal eine positive Bilanz über die vergangene Ausgabe. "2014 war ein schöner Erfolg. Wir wurden mit gutem Wetter verwöhnt und allen hat es gefallen. Auch den Budenbetreibern", sagt er. Zum Schluss war sogar ein Plus von 800 Euro in der Kasse, das in den kommenden HWM investiert wird.

Anlässlich des Jubiläums ist ein besonderes Programm geplant. Abgesehen davon soll sich am Konzept nicht viel verändern. Insgesamt 30 der 31 Buden sind bereits wieder vermietet, die meisten Betreiber kommen aus den Reihen des Fördervereins und setzen ihr bewährtes Konzept fort.

Die wichtigste Änderung: Der Lions Club Mettmann-Wülfrath muss wegen Personalmangels seine Bratwurstbude aufgeben. Der vorjährige Präsident Ingo Winkelmann richtet sein Bedauern über die Absage aus, verspricht aber, dem Förderverein die Treue zu halten. Die vormalige Bratwurstbude wird nun vom "Currytempel" übernommen. Auch der Stand "Die fleißigen Engel" ist Geschichte. Um weiterhin Balkan-Spezialitäten anzubieten, hat sich Elena Bickert aus Düsseldorf angemeldet. Allerdings war sie zur HWM-Sitzung nicht zugegen und konnte noch nichts über ihr Angebot berichten.

Neu dabei ist das Ehepaar Lu, das chinesische Köstlichkeiten an seinem Stand "Peking Garden" kredenzen will. Dazu gehört auch der Pflaumenwein, für den eine Alkoholausschank-Lizenz vorliegt. Jörg und Martina Merks übernehmen die Bude Nummer 30 mit Frikadellen und Rosmarinkartoffeln. Beim letzten HWM gab es Probleme mit der Sicherheitsfirma. Trotz Vertrags waren deren Mitarbeiter nicht immer anwesend, wie Hans-Peter Altman beobachtet hatte. Nun ist man auf der Suche nach einem neuen Anbieter. Etwa 20 Prozent teurer sind alle Kandidaten, aber "da müssen wir wohl in den sauren Apfel beißen", sagt Altmann. Bei der Infrastruktur wird das Organisationsteam dagegen bei den langjährigen Partnerfirmen bleiben. Vor allem in Sachen Bühnenbau: Eine Firma wollte sich den Auftrag holen und gab ein Angebot über 20 000 Euro ab - ein Vielfaches der bisherigen Kosten. Keine Chance. Was sich auf der Bühne abspielt, dafür ist Schriftführer Michael Laschat zuständig. Bekannt ist bisher nur, dass am Eröffnungsabend die Band "De Handwerkers" spielen wird. Zum Jubiläum lässt man sich die Musik mal etwas mehr kosten. Ansonsten wird es neue Becher geben, die von Künstler Willi Münch designt wurden.

Viele Menschen wünschen sich, dass der HWM wachse oder länger dauere. Doch es ist traditionell ein Adventsmarkt, und der Zahl der Buden sind durch den Kirchplatz Grenzen gesetzt.

Quelle: RP
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