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Wülfrath
Krappsteich - die neue Terrasse lässt auf sich warten

Wülfrath. Im Hauptausschuss sagte die Stadt: "Aufgeschoben ist nicht aufgehoben". Sponsoren sind gesucht. Von Oliver Wiegand

Das Stadtentwicklungsprogamm liegt in den letzten Zügen. Bis in das Jahr 2020 sollen fast 3,1 Millionen Euro unter anderem in das Projekt Bahnhofsareal und in die Sanierung der Sporthalle und des Ex-Rathauses fließen. Die Politiker im Hauptausschuss hatten nichts dagegen. Aber ein Haar in der Suppe störte dann doch.

Denn die Stadt hat die Umgestaltung der Terrasse am Krappsteich vorläufig zurückgestellt. Das ist nur möglich, wenn der Kiosk umgebaut wird und dort entweder ein neuer Gastronomiebetrieb oder ein Geschäft einzieht. Weil ein möglicher Betreiber aber weit und breit nicht in Aussicht steht, wird der Umbau der Terrasse zurückgestellt. Immerhin: Wirtschaftförderer Karsten Niemann kündigte jetzt im Hauptausschuss an, dass das City-Management dazu schon ein kleines Konzept-Papier entwickelt habe. Man habe auch bereits mit den bekannten Gastronomen gesprochen, doch keiner habe Interesse an dem Kiosk. Die Politiker hakten nach, keiner wollte das Projekt gänzlich aus dem Stadtentwicklungskonzept streichen. Denn ursprünglich war mal angedacht, dass die Treppenanlage, die vom Parkdeck zum Krappsteich führt, wieder hergestellt werden könnte um die geplante grüne Achse vom Schulzentrum entlang des Krappsteichs nach Westen zu führen. Bürgermeisterin Claudia Panke versprach, dass das Projekt Krappsteich zwar aufgeschoben, aber nicht aufgehoben ist. Sie sei sich darüber klar, dass der Teich bei der mit den Bürgern gemeinsam veranstalteten Perspektivenwerkstatt eine große Rolle gespielt habe. Möglicherweise findet sich noch ein Sponsor, der bei der Neugestaltung der Terrasse in die Bresche springt.

Los ging es für die Stadtentwicklung mit der "Perspektivenwerkstatt 2015", die bereits im Jahr 2005 statt fand. Beteiligte Bürger waren dabei in Arbeitsgruppen aufgeteilt. Bis 2008 folgte dann die Erarbeitung des Einzelhandels- und Zentrenkonzeptes. Die historische Innenstadt sollte gestärkt und die Versorgung der Innenstadt gesichert werden. Die Stadt beauftragte schließlich ein Büro damit, ein Stadtentwicklungsprogramm zu erarbeiten.

Quelle: RP
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