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Wülfrath
Kreis-DRK prüft Wülfrather Abläufe

Wülfrath: Kreis-DRK prüft Wülfrather Abläufe
Die Notunterkunft hat Platz für maximal 150 Menschen. FOTO: dj
Wülfrath. Die Polizei ermittelt weiter im Fall sexueller Belästigung in der Notunterkunft. Von Uwe Reimann

Auch nach der polizeilichen Vernehmung der jungen Afghanin, die von einem DRK-Mitarbeiter aus der Notunterkunft in Wülfrath über Wochen belästigt worden sein soll, ermittelt die Polizei weiter. Eine Polizeisprecherin bestätigte gestern, dass die Polizei dort weiter tätig ist. Auch der Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes ist tätig mit Blick auf die Wülfrather Kollegen. Dort werden angesichts der Vorkommnisse alle Abläufe und alle organisatorischen Fragen begutachtet, sagt der DRK-Kreissprecher Tom Buschardt gestern der RP.

150 Personen können in der Wülfrather Sporthalle aufgenommen werden. Derzeit sind es aber nicht einmal mehr 50 Personen. Bereits angekündigte neue Menschen sind in den vergangenen Wochen nicht nach Wülfrath gekommen. Die Nuk in Wülfrath ist unterbelegt. Trotzdem baut die Bezirksregierung anscheinend auf die Einrichtung. Die seit September 2015 bestehende Einrichtung in der Sporthalle des Gymnasiums wird weiter betrieben. Auch über den März hinaus, denn dort endet formal der erste Vertrag der Stadt mit der Bezirksregierung. Es laufen nach RP-Informationen derzeit Verhandlungen, die Wülfrather Nuk auch über das Frühjahr laufen zu lassen.

Quelle: RP
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