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Wülfrath
Mehr Klagen über Hunde

Wülfrath: Mehr Klagen über Hunde
Frei laufende Hunde können zum Ärgernis werden. Landwirte beklagen sich zunehmend über sie. FOTO: dpa/ Franziska Koark
Wülfrath. Die Stadt erreichen viele Beschwerden über Hunde, deren Besitzer und die Haufenhinterlassenschaften. Vor allem Landwirte beobachten oft frei laufende Vierbeiner auf den Feldern. Die Stadt appelliert an die Vernunft und droht mit Bußgeldern. Von Uwe Reimann

Ärger mit Hunden in der Öffentlichkeit ist fast an der Tagesordnung. Das weiß der stellvertretende Leiter des Ordnungsamtes, Ralph Elpers, am besten. Fast täglich gibt es Menschen, die sich bei der Stadt melden: Hunde laufen frei herum, kein Besitzer in Sicht, immer neue Hundehaufen an vielen Ecken der Innenstadt und immer wieder auch Klagen, dass Vierbeiner Zweibeiner belästigt haben sollen. Momentan melden sich vor allem Landwirte vermehrt bei ihm und seinen Mitarbeitern: "Es gibt einige Klagen, dass immer wieder Hunde ohne Leine über Felder laufen und zum Beispiel die Saat beschädigen", sagt Elpers. Wie so oft hätten die Besitzer der Hunde da keine Kontrolle über die Hunde.

Auch aus dem Grund hat das Ordnungsamt der Stadt noch einmal deutlich auf die Pflichten der Hundebesitzer hingewiesen. Alle Hundehalter werden darauf aufmerksam gemacht, dass die Hunde auch in den Bereichen ohne Anleinpflicht so zu halten seien, dass es zu keinen Störungen komme. Die Halter dürften die Hunde nur frei laufen lassen, wenn sie jederzeit in der Lage seien, so auf die Tiere einzuwirken, dass andere Personen nicht belästigt würden und keine Schäden entständen.

Das gelte insbesondere auch in landwirtschaftlich geprägten Bereichen, sagte Elpers gestern. Es komme immer wieder vor, dass Hunde über die frisch eingesäten Felder laufen und dabei nicht unerheblichen Schaden anrichten. Das Hetzen von Wildtieren muss selbstverständlich auch verhindert werden. In den vergangenen Wochen hatte es immer wieder Klagen von Spaziergängern gegeben, die Hunde ohne oder mit "hilflosen" Besitzern beobachtet hatten.

Eines der wichtigsten Themen ist und bleiben aber die Haufenhinterlassenschaften. Auf den Bürgersteigen der Goethestraße, in der Fußgängerzone, auf der Wilhelmstraße: Obwohl die Stadt zahlreiche Tütenspender im Stadtgebiet aufgestellt hat und viele Hundebesitzer die Hundehaufen entsorgen, gibt es leider genügend Fälle von unappetitlichen Begegnungen von Mensch und Haufen. Vor zwei Wochen dann der zwischenzeitliche Höhepunkt.

Deshalb macht die Stadt noch einmal unmissverständlich klar: Alle Hundehalter sind zur unmittelbaren Entfernung von Hundekot verpflichtet. Wer die Hinterlassenschaft seines Tieres nicht beseitigt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Verwarnungsgeld oder Bußgeld geahndet wird, sagt Elpers. Außerdem: Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Verstöße gegen das Landeshundegesetz oder gegen die Ordnungsbehördliche Verordnung der Stadt Wülfrath mit einem Verwarnungsgeld beziehungsweise einer Geldbuße geahndet werden.

Quelle: RP
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